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Ein Mann, der unter der Trennung von seinen Kleinen leidet?

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Berlin — die Caritas-Galerie zeigt vom 6. September bis zum 9. Zigaretten-, Alkohol- und Drogensucht sind anerkannte Suchtkrankheiten, die in der Gesellschaft niemanden mehr überraschen. Über die immer häufiger auftretende Glücksspielsucht wird dagegen heutzutage noch wenig gesprochen. Badesachen sind gerade sehr gefragt, erzählt Barbara Lange. So wie jedes Jahr um diese Zeit, wenn die Ferienlager kurz bevor stehen.

Im Winter sind es dann die Skianzüge. Stärken entdecken, im sozialen Miteinander lernen und in Krisen Hilfe erfahren sind wichtige Bausteine auf dem Weg zu einem Mit welchen Unterstützungen kann ich rechnen? Wie kann ich Orientierung im Dschungel der Hilfeangebote entwickeln?

Die Hoffnung auf ein besseres Leben ist verbunden mit Ängsten vor dem Ungewissen. Advertisement revenue is necessary to maintain our quality and independence. To do this, please subscribe here. You will receive a welcome e-mail to validate and confirm your subscription. Thank you for your consideration. Die Abwehrstrategien gegen dateilose Angriffe. British Airways verliert Kreditkartendaten von Dateilose Attacken nehmen zu.

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Australischer Teenager hackt Apples Server. Melanie von Plate geb. Tempelhof-Kreuzberg - GVP Nicht mehr als Richter am Amtsgericht Tempelhof-Kreuzberg tätig: Kammergericht - GVP Iim Handbuch der Justiz ab Richter auf Probe am Amtsgericht Charlottenburg.

Zivilsachen - Abteilung 8. In jeder Trennung liegt schon ein Neuanfang. Maria Anna Duske Jg. Fischers Fritze in Tempelhof-Kreuzberg, fischte frische Fische: Mutterschaft ist doch das schönste was es gibt, besonders wenn Vater des eigenen Kindes nichts mehr zu sagen hat.

Richter Fischer wird vom Väternotruf nicht empfohlen. Nachfolgend Vorsitzende Richterin am Kammergericht. Andrea Diekmann, zum Juli ihr neues Amt als Vizepräsidentin des Kammergerichts angetreten. Heike Forkel, geborene Ufer, nach längerer Krankheit gestorben am Ihr Leben war Kampf - nun ruhe sanft. Zivilsenat - Familiensenat ab Abteilung 70 und Beisitzer - Zivilkammer 8. Kammergericht Berlin - GVP Siehe auch unten - Gespräch im Deutschlandradio.

Kirsten von Hollen Jg. Landgericht Berlin - ab Beisitzerin - Zivilkammer 35 - na ein Glück, da werden von ihr nichtverheiratete Väter wenigstens nicht für die Geltendmachung des Grundrechtes auf elterliche Sorge zur Kasse gebeten. Kammergericht - ab Richterin Hückstädt-Sourial w eist mit Schreiben vom Denn die Mutter muss für die elterliche Sorge auch nicht bezahlen, eine diesbezügliche Diskriminierung des Vaters verbietet sich von daher.

Aber in Deutschland gelten nichtverheiratete Väter von Staats wegen als Asoziale, die sogenannte "Rechtsprechung" in Deutschland sicherte jahrzehntelang diese unerhörte Diskriminierung. Das Bundesverfassungsgericht drückte jahrzehntelang beide Augen zu, wenn es galt, nichtverheiratete Väter und ihre Kinder grundlegender Rechte zu berauben. Detlef von Jagow geb.

Wir gratulieren dem betroffenen Vater zu dem von Richter Liebert getroffenen Umgangsauschluss und der gutachterlichen Zuarbeit der Frau Frost. Richter Liebert wird vom Väternotruf nicht empfohlen. Amtseinführung als neue Direktorin der Deutschen Richterakademie. Zeitweilig auch Familiengericht - Abteilung Wird vom Väternotruf nicht empfohlen.

Richter verklagt das Land". Vorsitzende Richterin am Im Handbuch der Justiz nicht mehr eingetragen. Antrag des nichtverheirateten Vaters B. Richterin Wahsner wird vom Väternotruf nicht empfohlen. Nadine Maria Wethkamp geb. Amtsgericht Tempelhof-Kreuzberg - Familiengericht. Zusammenwirken im Familienkonflikt - Interdisziplinäre Arbeitsgemeinschaft e. Der Träger bietet Mediation für Eltern mit zwei weiblichen Mediatorinnen an. Wer als Vater mal kennen lernen möchte, wie sich eine Mediation mit drei Frauen anfühlt, sollte sich unbedingt an diese Beratungsstelle wenden.

Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Familienberatung, Hilfe und Beratung für Frauen und hoffentlich auch für Männer, sonst würden wir von dieser Beratungsstelle dringend abraten , Krisenintervention, Beratung für Migranten und Spätaussiedler, Partnerberatung, Sozialberatung.

Beratung bei Trennung und Scheidung , Hilfe und Beratung für Frauen und hoffentlich auch für Männer, sonst würden wir von dieser Beratungsstelle dringend abraten , Gruppenarbeit, Partnerberatung, Vermittlung von Selbsthilfegruppen. Erziehungsberatung, Familienberatung, Familientherapie, Paarberatung, Eheberatung, Trennungsberatung, Mediation, Kommunikationstraining, Begleiteter Umgang, Familienzusammenführung, Beratung im Zusammenhang mit familiengerichtlichen Auseinandersetzungen, Beratung bei Häuslicher Gewalt.

Staatlich-kommunale Beratungsangebote, die von der Kommune bei fehlenden Angeboten in freier Trägerschaft ersatzweise vorgehalten werden, sind gut geeignet für Leute die gerne Eintopf aus der Armenküche essen und denen der Datenschutz gegenüber dem Jugendamt und dem Familiengericht nicht so wichtig ist.

Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern einschl. Geeignete Umgangspfleger können Sie erfragen unter: Bestellung als Umgangspfleger am Amtsgericht Tempelhof-Kreuzberg ab Geeignete Einzelpfleger können Sie erfragen unter: Ergänzungspfleger die ersatzweise im Rahmen einer vom Jugendamt geführten Amtspflegschaft tätig sind, führen wir beim örtlich zuständigen Jugendamt auf.

Jugendamtsmitarbeiter die ersatzweise im Rahmen einer vom Jugendamt geführten Amtsvormundschaft tätig sind, führen wir beim örtlich zuständigen Jugendamt auf. Vom Jugendamt geführte Amtsvormundschaften können auf Grund einer Doppelzuständigkeit des Jugendamtes für Vormundschaft und Jugendhilfeleistungen zu Problemen führen und sind daher im allgemeinen nicht zu empfehlen. Vorgezogen werden sollte daher eine vom Jugendamt unabhängige professionelle Einzelvormundschaft.

Geeignete Einzelvormünder können Sie erfragen unter: Der Herr Ames scheint recht oft umzuziehen oder unterhält gleichzeitig verschiedene Geschäfts- oder Wohnsitze. Bestellung am Amtsgericht Bad Homburg v. Sorgerechtsentzug nach Ames Einsatz nicht unwahrscheinlich. Herr Ames wird vom Väternotruf nicht empfohlen. Bestellung am Amtsgericht Tempelhof-Kreuzberg. Sieht auf dem Foto ein bisschen aus wie eine Räuberhöhle von Altern, aber sicher sehr gemütlich dort, man kann wohl auch Bücher lesen, wenn einem langweilig wird.

Lernen, lernen nochmals lernen, sagte der Genosse Lenin, ob er damit den Herrn Hoff gemeint hat? Qualifikation von Herrn Christoph Hoff ist dem Väternotruf nicht bekannt. Hinweise dazu sind erwünscht. Mitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft Verfahrensbeistandschaften e. Beauftragung auch als Gutachterin am Amtsgericht Schwedt ab , Mitarbeit bei "Starke Familien e.

Zeitweilig bei der BAG Verfahrenspflegschaft gelistet - http: Richterin van Look Frau Weber wird vom Väternotruf nicht empfohlen. Angela Gräfin von Schlieffen, Richterin Wagner. Offenbar bei weiblichen Richterinnen recht beliebt. Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen - http: Zivilsenat , Oberlandesgericht Brandenburg.

Beauftragung am Amtsgericht Tempelhof-Kreuzberg. Beauftragung am Amtsgericht Tempelhof-Kreuzberg , Die Gutachterin wird vom Väternotruf nicht empfohlen.

Diplom-Pädagogin, "Andragogin" Erwachsenbildnerin , "Familienwissenschaftlerin". Eltern-entsorgung nach Früh-Naumann Einsatz nicht unwahrscheinlich. Arbeitet e mit Horst F. Und das kann ja kein anständiger Mensch wollen, der mit beiden Beinen fest auf dem Boden des Grundgesetzes Artikel 6 Satz 2 steht. Monika Hosemann - geboren um ? Beauftragung als Verfahrenspflegerin am Amtsgericht Ravensburg.

Frau Ilona Lornenzen kann vom Väternotruf leider noch nicht empfohlen werden. Bei Patt-Einsatz ist ein Umgangsausschluss nicht ausgeschlossen.

Liane Patt wird vom Väternotruf nicht empfohlen. Gastdozent beim Evangelischen Zentralinstitut - www. Herr Klaus Schneider wird vom Väternotruf nicht empfohlen. Wenn die Zahl der Gerichte die Herrn Schneider als Gutachter beauftragen ein Qualitätszeichen wäre, könnte man meinen Herr Schneider wäre unbedingt als Gutachter zu empfehlen.

Doch machen Sie unabhängig von irgendwelchen Zahlen und unserer fehlenden Empfehlung getrost Ihre eigenen Erfahrungen. Seit mit "rechtspsychologischen Seminaren" an der Universität Magdeburg tätig.

Was macht ein Wahlberliner in Hamm. Wie schlimm muss es um den Gerichtsbezirk des OLG-Hamm bestellt sein, wenn sich dort weit und breit kein Gutachter zu finden scheint, so dass man am Familiensenat offenbar meint, auf Importe aus Berlin zurückgreifen zu müssen.

Evangelische Fachhochschule Berlin - http: Sorgerechtsentzug nach Tschirschwitzeinsatz nicht unwahrscheinlich. Frau Tschirschwitz wird vom Väternotruf nicht empfohlen. Zwischen Herrn Tschöpe und dem Väternotruf besteht keine Kooperation. Zwischen Herrn Tschöpe und dem sogenannten Institut für Gericht und Familie soll ebenfalls keine Kooperation bestehen. Wichert , Richterin Vesting Mehr zum Thema "Institut" unter Irreführung durch "Institut".

Während die Mutter eines nichtehelichen Kindes Gesetz die elterliche Sorge mit der Geburt des Kindes - selbstverständlich kostenlos - erlangt, soll der nichtverheiratete Vater für die Erlangung der elterlichen Sorge bezahlen, wenn er, weil die Mutter die kostenlose öffentliche Beglaubigung verweigert, sich an das Familiengericht wendet.

So geschieht es derzeit Woche für Woche an den deutschen Familiengerichten - finsteres Mittelalter. Richterin auf Probe Familiengericht - Abteilung Sein Zimmer hat er seit zweieinhalb Jahren nicht mehr betreten, und doch ist er irgendwie da. Auf den Regalen verstauben seine Bücher und seine Bastelarbeiten. In einer Schachtel bewahrt seine Mutter einen Talisman auf, den er ihr geschenkt hat. Es war am Abend vor jenem frühen Morgen, als die beiden Frauen vom Jugendamt und die Polizisten ihn aus der Wohnung trugen.

In ihrer Wohnung brennt kein Licht. Ron hat sein Zimmer seit zweieinhalb Jahren nicht mehr betreten, und doch ist Ron irgendwie da. Auf den Regalen verstauben seine Was-ist-Was-Bücher und die hölzernen Dinosaurier, die er aus den Einzelteilen eines Bausatzes zusammengeklebt hat. In diesem Reich muss ein kreatives Kind zu Hause gewesen sein, eines mit Phantasie.

Was hat Ron nicht alles gebastelt! Roboter und Raumschiffe aus Tonpapier. Es sei ein Talisman. Es war der Oktober , der Vorabend jenes Tages, an dem ihr das Jugendamt ihren damals siebenjährigen Sohn weggenommen hat.

Die Uhrzeit erscheint am unteren Rand einer Videoaufzeichnung, die ihre damals jährige Tochter Tashina mit der Kamera gedreht hat. Im Sommer konnte man Ausschnitte daraus in einem Fernsehfilm sehen. Der Film wirft ein Schlaglicht auf ein Problem, von dem Kritiker der staatlichen Kinder- und Jugendhilfe sagen, es sei strukturell bedingt.

Hierzulande fehle eine Instanz, die die Jugendämter kontrolliere. Eine davon stammt von Heidi S. Tashina, inzwischen 18, bereitet sich auf ihr Abitur vor, Winonah, 24, studiert Japanologie. Ron entstammt der Ehe mit einem peruanischen Studenten, den Heidi S. Er hielt sich illegal in Deutschland auf. Er besteht darauf, den Sohn zu sehen. Das Kind wird zum Faustpfand in dieser zerrütteten Beziehung. Damit fängt diese Geschichte an.

Sie erzählt von einer Mutter, die in die Mühlen der Bürokratie gerät, als sie Schutz beim Jugendamt sucht. Sie ist eine streitbare Frau, die schnell mit Strafanzeigen und Dienstaufsichtsbeschwerden zur Hand ist, wenn sie sich ungerecht behandelt fühlt. Vielleicht erklärt das, warum aus einem gewöhnlichen Streit um ein Umgangsrecht ein Machtkampf wurde, der darin gipfelte, dass das Jugendamt Marzahn-Hellersdorf am Oktober beim Familiengericht den sofortigen Entzug des Sorgerechts beantragte - ohne Wissen der Mutter.

Am selben Tag wurde Ron mit sieben Jahren eingeschult. Viel zu spät, wie das Jugendamt später kritisieren sollte. Dabei kann Heidi S. Es ist nur eine von vielen Ungereimtheiten in dieser Geschichte, die sich wie eine kafkaeske Parabel auf die Willkür des Behördenapparates liest.

Die Verantwortlichen weigern sich, ihre Entscheidung zu begründen. Im Sommer hat Ron im Jugendheim versucht, sich das Leben zu nehmen. Der Junge ist hochbegabt, aber er gilt schon lange als verhaltensauffällig. Er leidet an einem Waschzwang, er nässt nachts ein, er schläft und isst schlecht. Er hat panische Angst vor Dunkelheit, Schmutz und Spinnen. Sie ringt um Fassung, wenn die Rede auf ihn kommt. Schuldzuweisungen haben sie in diese Sackgasse manövriert. Sie ist vorsichtig geworden.

Sie sagt, er habe das Kind nicht haben wollen. Er sei während der Schwangerschaft gewalttätig geworden. Ron ist zwölf Monate alt, als er seinen Vater zum ersten Mal für mehr als nur einen Moment lang sieht.

Eine Stunde verbringen Vater und Sohn alleine. So gerät die Familie ins Visier des Jugendamtes. Sie sagt, er habe sie telefonisch terrorisiert und bedroht. Wiederholt wird in ihre Wohnung eingebrochen, die Spuren am Schloss sind aktenkundig, aber die Polizei nimmt keine Fingerabdrücke.

Sie sagt, bei einem der Einbrüche sei Rons Kinderausweis gestohlen worden. Die Polizei rät ihr, Ron von der Einschulung zurückzustellen. Er soll eine kleine Schule mit übersichtlichem Pausenhof besuchen, sicher ist sicher. Das Jugendamt Marzahn-Hellersdorf verspricht, ihr bei der Suche zu helfen, doch es rührt sich nicht. Im August nimmt sie die Angelegenheit selber in die Hand. Oktober wird er eingeschult. Am Morgen danach wird Ron aus der Wohnung getragen.

Der evangelisch-freikirchliche Pfarrer sagt, er habe in den vergangenen fünf Jahren ein Dutzend weiterer Fälle erlebt, in denen das Jugendamt Marzahn-Hellersdorf nicht zum Wohl der Kinder gehandelt habe. In dem wohl spektakulärsten Fall fiel die Behörde durch Untätigkeit auf: Es war die Polizei, die sechs kleine Kinder aus einem Dreckloch befreien musste.

Bernd Siggelkow kennt die erwachsenen Töchter von Heidi S. Oktober anberaumt hat, um die Rückführung des Kindes vorzubereiten. Vorrangiges Ziel der Kinder- und Jugendhilfe ist es aber, dass "die Erziehungsbedingungen in der Herkunftsfamilie innerhalb eines im Hinblick auf die Entwicklung des Kindes Die Jugendämter hatten Angst, dass sich ein solcher Fall in ihrem Bereich wiederholt. Es ist eine dieser Fragen, die ungehört verhallen, weil die Behörde mauert.

Es ist nicht einmal bekannt, auf welcher Grundlage das Jugendamt auf akute Gefährdung des Kindswohls entschieden hat. Die Berichte der bis dahin für die Familie zuständigen Verfahrenspflegerin deckten sich im Wesentlichen mit einem Protokoll, das die Polizei im Rahmen der Amtshilfe für die Behörde schrieb. Rons Zimmer sei kindgerecht möbliert. Sie ist eine schmale Mittvierzigerin mit wachen Augen in einem blassen Gesicht. Doch wenn sie erzählt, welche Schritte sie schon unternommen hat, um ihr Kind zurückzubekommen, staunt man über die Energie, die dieser Kampf in ihr freigesetzt hat.

In ihrem Herzen klaffe ein Loch, doch irgendwie schaffe sie es, den Schmerz auszublenden. Seit jenem Morgen des Oktober funktioniere sie wie ein Notstromaggregat. Sie kamen zu elft, zwei Frauen vom Jugendamt, eine Gerichtsvollzieherin, Polizeibeamte waren auch dabei.

Ron schlief noch, er trug eine Schlafanzughose und ein dünnes T-Shirt, als sie ihn aus dem Bett rissen. In dem Video, das seine Schwester Tashina gedreht hat, hört man ihn schreien. Man sieht nicht, wie er sich an seiner Mutter festklammert. Es dauert anderthalb Stunden, bis es den elf Erwachsenen gelingt, den zierlichen Jungen aus der Wohnung zu tragen. Nicht nur sie macht dieser Fall fassungslos. Nach dem Sozialgesetzbuch dürfen Jugendämter Kinder und Jugendliche nur dann aus den Familien herausnehmen, wenn ihr Wohl akut gefährdet ist.

Anhaltspunkte dafür konnte aber auch keiner der fünf Gutachter finden, die sich im Auftrag ihrer Anwälte mit dem Fall beschäftigt haben. Das Urteil der zuständigen Richterin P.

Diese attestierte Heidi S. Sie habe ihn als bösen Mann verteufelt und die Familie damit in einen Ausnahmezustand gebracht. Indirekt gibt sie damit der Mutter die Schuld für die Verhaltensauffälligkeiten ihres Sohnes.

Filme aus dem Archiv der Familie zeigen ein anderes Bild. Man schaut ihm bei den ersten wackeligen Versuchen auf seinem Fahrrad im Garten der Familie zu. Er wirkt glücklich, so wie ein umsorgter Junge. Dieses Familienleben kennt die Sachverständige jedoch nur aus Erzählungen Dritter. Ihr Gutachten beschreibt den Zustand, in dem sich Ron nach der gewaltsamen Trennung von seiner Familie befand, in einer ihm fremden Umgebung, nicht davor.

Sie traf, was Wunder, auf ein schwer traumatisiertes Kind. Nicht nur deshalb ist das Gutachten fragwürdig. Oder handelt es sich lediglich um Eindrucksurteile — und wenn ja, von wem? Nach Einschätzung des renommierten Psychologie-Professors Dr.

Wolfgang Klenner erfüllt das Gutachten "sogar die Straftatbestände der Verleumdung und üblen Nachrede". Um überhaupt erst mit ihrem Gutachten beginnen zu können, hätte die Psychiaterin also einen Entwicklungsrückstand des Kindes nachweisen müssen, der eindeutig auf das Konto der Mutter ginge.

Auch deshalb, weil die Ausbildung der Richter im Familienrecht "hochgradig jämmerlich" sei, schrieb Bergmann in einem Fachaufsatz, erschienen in einer Tagungsdokumentation des evangelischen Pressedienstes epd.

Bis heute, sagt Bergmann der FR, habe sich daran nichts geändert. Die jährige Psychotherapeutin ist als Verfahrenspflegerin und psychologische Sachverständige tätig. Der Anwalt von Heidi S. Aber Schuld daran war doch eher der Verlust des Bruders. Als sie der Richterin ihre Bedenken mitteilte und obendrein eine Genehmigung beantragte, Ron im Heim zu besuchen, um sich ein vollständiges Bild von der Familie zu verschaffen, sei sie von ihrer Aufgabe wieder entbunden worden.

Hinter den dicken Mauern eines gutshofähnlichen Anwesens ist Ron, der Einserschüler mit einem IQ von , unter anderem zusammen mit autistischen und geistig behinderten Kindern untergebracht. Bei seiner zuständigen Aufsichtsbehörde firmiert die Einrichtung als heilpädagogisches Heim, entsprechend hoch sind die Pflegesätze.

Zwischen bis Euro zahlt der Staat dem privaten Trägerverein pro Kind. Als er noch bei seiner Mutter war, lebte Ron von einem Sozialhilfesatz von Euro. Wenn man zynisch wäre, könnte man sagen, es gibt Leute, die jetzt an ihm verdienen. Schon der Name weckt Assoziationen, die mit der Realität nichts gemein haben. Sie würde ihn gerne fragen, wo sein neuer Winterparka geblieben sei und wie er die Zeit im Heim totschlägt.

Doch sie verkneift sich diese Fragen. Bei ihren Treffen sitzt immer ein Aufseher daneben. Nur alle vier Wochen darf sie ihren Sohn für drei Stunden sehen. Vor einigen Monaten geisterte die Mattisburg als "Horror-Heim" durch die Boulevardpresse, inzwischen haben sich betroffene Eltern zu einer Interessengemeinschaft zusammengeschlossen.

Zu der Zeit, in der er, Richter, noch dort gearbeitet habe, habe Ron weder die lange versprochene Kunsttherapie noch eine psychologische Einzelbetreuung bekommen, sagt Richter der FR. Inzwischen ermittelt die Staatsanwaltschaft Stralsund gegen Z. Er leite das Heim noch kommissarisch. Juni hören, die Heidi S. Man hört zuerst einen aufgelösten Ron, der schluchzt: Ich möchte einfach nicht mehr da sein. Und dann die Stimme von K. Man versteht nun, warum Heidi S.

Mit ihren Töchtern hatte sie Ron an jenem Junitag im Heim besucht, sie hatte Kaffee und Kuchen mitgebracht, um ihren Geburtstag nachzufeiern. Es sei immer dasselbe Theater. Bis heute gibt es keinen geregelten Umgang, um jeden Besuchstermin müsse sie kämpfen. Irgendwann an diesem Nachmittag sei Ron ausgerastet. Diese ungewöhnliche Konstellation versetzt die Behörde sogar in die bequeme Position, eine Berichterstattung über den Fall Ron verbieten zu können.

So hat das Jugendamt inzwischen einen Anwalt für Medienrecht engagiert, dem es gelang, die Ausstrahlung des NDR-Films in der ursprünglichen Version untersagen zu lassen. Nun könnte man einwenden, das Grundrecht auf Meinungsfreiheit wiege schwerer als die in den Händen einer Behörde liegenden Persönlichkeitsrechte eines Kindes, das gegen seinen Willen aus seiner Familie gerissen wurde.

Doch einen Gerichtsbeschluss über ein Ausstrahlungsverbot gibt es gar nicht. Wie es scheint, geht die Rechnung des Jugendamtes auf. Auch eine Anfrage an die zuständige Richterin P. Richter gäben grundsätzlich keine Erklärungen gegenüber der Presse ab; ihre Urteile sprächen für sich. Curare ist ein gemeinnütziger Verein, der sich die Förderung der Menschenrechte in Gesetzgebung und Verwaltung zur Aufgabe gemacht hat. In den Regalen der ehemaligen Finanzmaklerin stapeln sich die Akten von 40 strittigen Fällen von Kindeswegnahme.

In zehn Fällen ist es Sodies bisher gelungen, den Eltern ihre Kinder zurückzubringen. Wichtigste Voraussetzung sei, dass die Eltern kooperativ seien und sich einen qualifizierten Anwalt leisten könnten, sagt Sodies. Doch genau daran hapere es in der Praxis. So ist es auch im Fall Heidi S. Vom ersten Anwalt hat sie sich getrennt.

Sein Honorar sprengte den Satz der Prozesskostenhilfe. Er sei nicht der Messias, sagt er der FR. Auch Thomas Zebisch, der Heidi S. Er ist ein schwerer Mann mit tönender Bassstimme, bis vor kurzem hat er in der Punkband seines Sohnes gesungen. Zu taktieren, ist nicht sein Stil. Vielleicht erklärt das, warum er vor Gericht gegen Wände rennt. Zebisch, selbst Vater dreier Kinder, atmet einmal tief durch, als er sagt, er habe jetzt beinahe alle Rechtswege ausgeschöpft.

Vergeblich hat er versucht, das Urteil des Familiengerichts anzufechten und beim Kammergericht ein psychologisches Obergutachten zu beantragen. Eine Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht wurde ebenfalls abgewiesen, angeblich war Zebisch ein Formfehler unterlaufen, was der Anwalt bestreitet. Doch bevor sich der Anwalt an diese letzte Instanz wendet, will er den Ausgang eines noch schwebenden Verfahrens abwarten.

Die Hoffnungen von Heidi S. Es wird demnächst darüber urteilen, ob das Familiengericht Anklam ihren Antrag auf die sofortige Rückführung ihres Sohnes oder wenigstens eine verbindliche Regelung des Umgangs zu Recht abgewiesen hat. Dem Grünzeug in der Küche kann man dabei zusehen, wie es verkümmert. Überhaupt wirkt die Wohnung leer. Dieselbe Gutachterin, die Ron als ein schwer gestörtes Kind bezeichnet hatte, kam nach Gesprächen mit Tashina zu dem Schluss, sie sei zwar psychisch nicht auffällig, könnte aber in Zukunft ernsthaft erkranken.

Ihr Anwalt hat ihr dazu geraten. Vier Monate später schrieb das Familiengericht zwar, von einer Heimunterbringung sei jetzt nicht mehr die Rede, Tashina sollte sich aber psychiatrisch behandeln lassen. Ihre Mutter ist jetzt aber so weit, dass sie kein Risiko mehr eingeht. Ron sei in ihrem Bauch gewesen, sie sei gut zu ihm gewesen. Sie will ihren Jungen zurück. Sogar einer Therapie würde sie sich unterziehen, wenn man es von ihr verlangte.

Die Psychotherapeutin, die ihr nach der Trennung von Ron "eine Anpassungsstörung in Form einer reaktiven Depression" attestiert hatte, hat es für nicht nötig erachtet, sie zu behandeln. In ihrem Gutachten steht, Heidi S. Das Kind - der Kläger - stammt aus einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft. Er lebt seit mit seiner Mutter in der Schweiz. Mitarbeiter reagieren bei kriminellen Kindern nicht schnell genug. Das zeigt auch ein aktueller Fall. Die Justiz greift jetzt noch schneller durch, wenn es um strafunmündige kriminelle Kinder geht — und misstraut offenbar den Jugendämtern.

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