Imperial Cleaning

Verliebtsein mit Bindungsangst in Bindungsängstlichen?

Dazu kam noch, dass das letzte Treffen, was wir davor hatten, mir eher distanziert vorkam.

Letzte Beiträge

Post navigation

In die Testentwicklung gingen folgende 27 Testfragen ein, die die Teilnehmer jeweils auf einer fünfstufigen Skala starke Ablehnung, Ablehnung, weder noch, Zustimmung, starke Zustimmung für die eigene Person einstuften. Aufgrund einer theoretischen Analyse der Bedeutung von Hochsensibilität und diesbezüglich im Internet auch immer wieder dargestellter Schilderungen von Betroffenen wurde erwartet, dass diese Merkmale zwischen hochsensiblen und nicht-hochsensiblen Personen unterscheiden können:.

Für die Ermittlung der einfachen Zusammenhänge zwischen den Testfragen und der Selbstangabe zur Hochsensibilität wurden Korrelationen Pearson berechnet.

Ein Betrag von 1 verweist auf einen einen perfektiven positiven oder negativen Zusammenhang zwischen zwei Merkmalen. Ein Wert von Null bedeutet demgegenüber, dass zwischen zwei Merkmalen keinerlei Zusammenhang besteht.

Aufgrund von zufälligen Schwankungen in einer Stichprobe kann eine Korrelation von Null abweichen, obwohl tatsächlich gar kein Zusammenhang besteht.

Dem wird statistisch durch die Bestimmung der Signifikanz einer Korrelation begegnet, wodurch sichergestellt werden kann, dass eine Korrelation mit hoher Wahrscheinlichkeit keine Zufallskorrelation ist. Tabelle 1 zeigt die Korrelationen zwischen den Testfragen und der direkten Selbstangabe zur eigenen Hochsensibilität, wobei die Korrelationen noch Stärke geordnet sind. Alle Korrelationen waren statistisch signifikant.

Die Erwartung, dass die Testfragen mit der direkten Selbstangabe zur eigenen Hochsensibilität korrelieren würden, bestätigte sich. Alle 27 Fragen zeigten eine signifikante Korrelation mit der direkten Angabe der Teilnehmer zu einer möglichen eigenen Hochsensibilität. Korrelationen zwischen den Testfragen zur Hochsensibilität und der direkte Selbstangabe zur eigenen Hochsensibilität.

Da Hochsensibilität ein komplexes Merkmal ist, war nicht zu erwarten, dass eine einzige Frage einen sehr starken Zusammenhang zur Hochsensibilität aufweisen würde. Hinzu kommt, dass die direkte Selbstangabe zur Hochsensibilität — trotz vorgelegter Definition — ebenfalls fehleranfällig ist.

Die Korrelationen der einzelnen Testfragen mit der direkten Selbstangabe zur eigenen Hochsensibilität schwankten tatsächlich zwischen gering z. Verabscheuung körperlicher Gewalt , moderat z. Ausgeprägtes emotionales Erleben , was den Erwartungen entsprach. Diese Ergebnisse zeigten zunächst, dass die Antworten auf die untersuchten Testfragen sich tatsächlich in Übereinstimmung mit den Erwartungen zwischen Menschen in Abhängigkeit von Bestehen und Stärke einer möglichen Hochsensibilität unterschieden.

Dies wiederum stützte die anfangs nur theoretisch begründete Annahme, dass es sich bei den untersuchten Testfragen wirklich um Indikatoren für Hochsensibilität handelte, die für die Entwicklung eines Hochsensibilitäts-Tests herangezogen werden konnten. Diese Skala sollte feststellen können, ob ein einzelner Teilnehmer hochsensibel, teilweise hochsensibel oder nicht-hochsensibel ist.

Es war nicht sinnvoll, einfach die verwandten 27 Testfragen alle aufzusummieren, um eine Testskala zu erstellen. Dies war deshalb nicht sinnvoll, weil es sich bei den Testfragen nicht um völlig unabhängige Indikatoren für Hochsensibilität handelte, sondern zwischen den Items ihrerseits vielfältige Zusammenhänge bestanden.

Wenn aber zwei Testfragen, die hoch miteinander korrelieren, aufsummiert werden, mag ihre Bedeutung für die Erfassung eines dritten Merkmals überbewertet werden. Dies würde die Präzision der Erfassung des interessierenden Merkmals reduzieren. Bei der Testentwicklung ging es also darum, herauszufinden, welche Items aus den insgesamt 27 möglichen Items in die Testskala einbezogen werden sollten, um eine möglichst optimale Erfassung von Hochsensibilität zu ermöglichen.

Ebenfalls herangezogen wurden die Kriterien der Ökonomie möglichst kurzer Test und der Interpretierbarkeit. Sie werden insbesondere verwendet, wenn Zusammenhänge quantitativ zu beschreiben oder Werte der abhängigen Variablen zu prognostizieren sind. Die herausgesuchten Testfragen werden dabei statistisch mithilfe sogenannter Regressionsgewichte so kombiniert, dass die daraus resultierende Gesamt-Skala das zu erfassende Merkmal tatsächlich so gut wie möglich vorhersagt.

Es wurde eine lineare Regressionsanalyse gerechnet, wobei die Antworten in der Hochsensibilitäts-Frage durch die Antworten in den 27 Testfragen statistisch vorhergesagt wurden.

Es wurde also ermittelt, wie gut es möglich war, allein aus Kenntnis der Antworten in den 27 Testfragen statistisch vorherzusagen, was eine Person bei der direkten Hochsensibilitäts-Frage ankreuzte. Für Interessierte werden die Ergebnisse der linearen Regressionsrechung über alle 27 Testfragen in ihren Details im Anhang A1 dargestellt.

Hier werden lediglich die Hauptergebnisse vorgestellt und diskutiert:. Das Ergebnis zeigte, dass die 27 Testfragen die Hochsensibilitäts-Frage signifikant und sehr gut vorhersagen konnten.

Die erhaltene multiple Korrelation von ,73 entsprach entsprechend dem Zusammenhang zwischen den 27 Testfragen zur Hochsensibilität auf der einen Seite und der direkten Selbstangabe der Teilnehmer zu ihrer Hochsensibilität auf der anderen Seite. Allerdings zeigten die Ergebnisse ebenfalls, dass keineswegs alle der 27 Testfragen einen signifikanten eigenständigen Beitrag zur Erfassung von Hochsensibilität leisteten.

Bei Verwendung aller Items würden also auch solche Informationen in die Skala eingehen, die tatsächlich für die Erfassung von Hochsensibilität nicht relevant wären. Entsprechend war es notwendig, diejenigen Items zu identifizieren, die tatsächlich einen eigenständigen, signifikanten Beitrag zur Messung von Hochsensibilität leisteten und nur diese im Anschluss in die neue Testskala einzubeziehen.

Hierfür wurde auf die Methode der schrittweisen Vorwärtsregression zurückgegriffen, die es ermöglichte, am Ende eine Auflistung von Testfragen zu erhalten, die ausnahmslos einen signifikanten eigenständigen Messbeitrag für die Erfassung von Hochsensibilität leisteten. Für Interessierte werden die Ergebnisse der schrittweisen Vorwärtsregression in ihren Details im Anhang A dargestellt.

Hier wird nur das Hauptergebnis vorgestellt und diskutiert. Die schrittweise Vorwärtsregression führte inhaltlich zu dem Ergebnis, dass lediglich 18 der 27 Testfragen tatsächlich einen signifikanten eigenständigen Beitrag für die Messung von Hochsensibilität leisteten.

Allerdings zeigte eine genauere Betrachtung der Regressionsgewichte, dass bei einigen Testfragen nunmehr negative Regressionsgewichte auftraten, was statistisch zwar unproblematisch, aber inhaltlich schwer zu interpretieren war. Regressionsgewichte geben an, mit welcher Stärke und in welcher Richtung ein Merkmal in eine Skala eingeht. Ein negatives Regressionsgewicht bedeutet entsprechend, dass ein Merkmal nicht positiv, sondern mit einem Minuswert in eine Skala eingeht. Durch die Regressionsanalysen konnten also zufällige und redundante Informationen entfernt werden und es konnte eine gute direkte Interpretierbarkeit der resultierenden Hochsensibilitäts-Skala erreicht werden.

Dies sind die 13 in die letztliche Skala zur Erfassung von Hochsensibilität eingehenden Testfragen:. Grundsätzlich wäre es nun möglich gewesen, die Regressionsgewichte für die Konstruktion der Skala Hochsensibilität zu verwenden.

Hierfür wäre jede Testfrage mit ihrem Regressionsgewicht zunächst multipliziert worden, bevor die einzelnen Testfragen aufaddiert worden wären. Allerdings erweisen sich Regressionsgewichte typischerweise über verschiedene Stichproben als wenig stabil. Es wurde daher bei der Konstruktion der Skala auf die Regressionsgewichte verzichtet und alle 13 Testfragen wurden einfach ungewichtet aufsummiert.

Sie war damit also nur minimal geringer wie der Wert ,72, der sich bei Verwendung der Regressionsgewichte ergeben hätte.

Inhaltlich bedeutet die einfache Aufsummierung der Testfragen übrigens, dass umso eher bei einer einzelnen Person von Hochsensibilität ausgegangen werden kann, je stärker sie die 14 Testfragen als für sich zutreffend bewerteten. Geringere Werte in einer Testfrage können dabei durch höhere in einer anderen Testfrage ausgeglichen werden. Es wird also von einem kompensatorischen Modell ausgegangen, wobei innerhalb des Spektrums Hochsensibilität durchaus verschiedene Facetten wirksam sein mögen.

Künftig könnte es interessant sein, den HSP-Test um weitere Testfragen zu erweitern und dadurch verschiedene Facetten von Hochsensibilität darstellen zu können. Übrigens wurden verschiedene weitere Regressionsverfahren eingesetzt, um die Vergleichbarkeit von Lösungen miteinander zu ermitteln und gegebenenfalls eine bessere Lösung zu finden.

Letztlich ergaben sich aber sehr ähnliche bis identische Ergebnisse. Die Entscheidung fiel daher für die einfachere lineare Lösung nach Vorwärtsregression. Hierfür wäre jedes Item mit seinem Regressionsgewicht zunächst multipliziert worden, bevor die einzelnen Items aufaddiert worden wären. Es wurde daher bei der Konstruktion der Skala auf die Regressionsgewichte verzichtet und alle 13 Items wurden einfach ungewichtet aufsummiert.

Inhaltlich bedeutet dies, dass umso eher bei einer einzelnen Person von Hochsensibilität ausgegangen werden kann, je stärker diese 13 Items für sie zutreffen. Höhere Werte in einem Item können dabei geringere in einem anderen Item ausgleichen.

Tabelle 2 zeigt die Verteilung der Hochsensibilitäts-Skala in der Gesamtstichprobe, sowie separat für die vier Stufungen der direkten Hochsensibilitäts-Einschätzung. Die 13 Hochsensibilitäts-Fragen konnten jeweils Zahlenwerte von 1 starke Ablehnung bis 5 starke Zustimmung erhalten.

Erkennbar wird, dass der Testscore mit wachsendem Score in der direkten Selbstangabe zur eigenen Hochsensibilität zunahm. Dabei waren sämtliche Unterschiede zwischen den vier Stufen signifikant.

Dies entsprach den Erwartungen und macht deutlich, dass die Skala zwischen unterschiedlichen Ausprägungsmerkmalen von Hochsensibilität nicht, teilweise, vollauf unterscheiden kann. Mittelwerte und Standardabweichungen der Sakla Hochsensibilität für die Gesamtstichprobe und die vier verschiedenen Selbstangaben zur Hochsensibilität.

Die eingeschlossenen Testfragen scheinen demnach keine vorwiegend heterogenen Merkmale, sondern ein einheitliches zugrundeliegendes Kunstrukt zu erfassen. Für die Ergebnisrückmeldung für den Test fiel die Entscheidung für eine dreistufige Rückmeldung aus, da diese für die Testteilnehmer deutlich klarer sein dürfte als eine vierstufige Rückmeldung.

Ihren Angaben ergeben sich keine Hinweise darauf, dass bei Ihnen eine Hochsensibilität vorliegt. Die von Ihnen geschilderten Erlebnisweisen weisen nicht auf eine sehr stark erhöhte Komplexität und Sensitivität Ihrer inneren psychischen Verarbeitungsweisen hin.

Ihre Angaben weisen darauf hin, dass Sie über hochsensitive Wahrnehmungs- und Erlebnisweisen verfügen, die sich vom Durchschnitt deutlich unterscheiden. Es ist von einer hochsensitiven Tendenz auszugehen, die aber nicht die Schwelle zur sicheren Feststellung von Hochsensibilität überschreitet.

Der kritische Schwellenwert für die Feststellung von Hochsensibilität ist überschritten. Ihre Angaben sprechen daher dafür, dass Sie hochsensibel sind. Tabelle 3 zeigt die Verteilung der Hochsensibilitätsskala für diese drei neu gebildeten Stufen in der direkten Hochsensibilitäts-Abfrage. Erneut zeigte sich mit wachsendem Score in der Selbstangabe auch ein wachsender Score im Test Hochsensiblität, wobei aller Unterschiede zwischen den Stufen erneut statistisch signifikant waren.

In einem weiteren Schritt wurden nunmehr die Schwellen in der Hochsensibilitäts-Skala festgelegt, um künftig einzelne Personen einem der drei möglichen Testergebnisse nicht hochsensibel, teilweise hochsensibel und hochsensibel zuweisen zu können. Die Diskriminanzanalyse ist ein statistisches Verfahren, welches es erlaubt, Personen anhand einer Anzahl an Merkmalen in zwei oder mehr Gruppen aufzuteilen. Als Gruppen dienten dabei die drei Stufen in der direkten Hochsensibilitätsabfrage und als Merkmal wurde der Gesamtwert in der Hochsensibilitätsskala zugrunde gelegt.

Die hier erreichte Zuweisungs-Korrektheit ist doppelt so hoch. Korrekte diskriminanzanalytische Zuweisung der Probanden durch den Test zu drei Hochsensibiltiäts-Kategorien. Umgekehrt sprechen hohe Testwerte für Hochsensibilität, auch wenn eine Person selbst nicht davon ausgehen sollte, hochsensibel zu sein. Aufgrund der Ergebnisse der Diskriminanzanalyse wurden folgende Schwellenwerte für die Skala Hochsensibilität festgelegt:.

Der neue Test zur Hochsensibilität wurde anhand einer Stichprobe entwickelt, die Zusammensetzung der Skala wurde bestimmt und es wurden diskriminanzanalytisch Schwellenwerte festgelegt.

Aber kann der Test auch in einer komplett neuen Stichprobe ausreichend differenzieren? Um dies zu überprüfen, wurden in der völlig unabhängigen Replikationsstichprobe die Korrelationen berechnet zwischen dem Summenwert der Hochsensibilitäts-Skala und der resultierenden dreistufigen Klassifikation mit der vierstufigen und dreistufigen direkten Selbstangabe zur eigenen Hochsensibilität.

Diese Korrelationen zeigen, dass der neue Test Hochsensibilität auch in einer anderen Stichprobe als der Entwicklungsstichprobe eine hohe Gültigkeit Validität aufweist. Dies ist bedeutsam, weil der Test für die Entwicklungsstichprobe statistisch optimiert wurde.

Nunmehr wird aber deutlich, dass die Gültigkeit des Tests auch auf eine neue Stichprobe generalisiert. Es kann aufgrund dieser Befunde festgestellt werden, dass es gelungen ist, eine valide Skala zur Feststellung von Hochsensibilität zu entwickeln und ihre Differenzierungsfähigkeit in einer unabhängigen Stichprobe zu bestätigen. Korrelationen zwischen der direkten Selbstangabe zur eigenen Hochsensibilität und dem Test Hochsensibilität it Geschlecht, Alter und Bildungsstand.

Der Test Hochsensibilität zeigt insgesamt etwas deutlichere Zusammenhänge zu Geschlecht, Alter und Bildungsstand als die direkte Selbstangabe zur möglichen eigenen Hochsensibilität.

Alle Korrelationen sind gering bis sehr gering. Am stärksten ist aber offenbar noch der Zusammenhang zum Geschlecht, was insbesondere bei Zugrundelegung des Tests Hochsensibilität deutlich wird.

Dies ist inhaltlich wiederum durchaus plausibel. Bei der Testentwicklung wurde bewusst auf die Bereitstellung von Alters- , Geschlechts-und Bildungsnormen verzichtet. Derartige Normen führen dazu, dass z. Männer nur mit Männern und nicht mehr mit Frauen oder der Gesamtstichprobe verglichen werden.

Mögliche Unterschiede zwischen Männern und Frauen in einem Merkmal werden durch solche Normen statistisch entfernt. Hierauf wurde verzichtet, weil bei der aktuellen Testentwicklung Hochsensibilität als ein Merkmal verstanden wird, welches sich beispielsweise durchaus zwischen den Geschlechtern unterscheiden kann. Allerdings weisen die beobachteten Korrelationen zunächst darauf hin, dass die Unterschiede so gering ist, so dass ohnehin auf die Bereitstellung von entsprechenden Normen verzichtet hätte werden können.

Ganz stimmig ist diese Argumentation allerdings womöglich nicht. Die Zusammenhänge zu Alter, Bildungsstand und Geschlecht mögen nämlich unterschätzt worden sein, da sich an der Erhebung ja vorwiegend Personen beteiligten, die sich für das Thema interessieren. Womöglich wären also stärkere Zusammenhänge deutlich geworden, wenn eine bevölkerungsrepräsentative Stichprobe vorgelegen hätte. Viel wichtiger ist jedoch die Fragestellung, ob Alter, Geschlecht und Bildungsstand die Differenzierungsfähigkeit des Tests zwischen hochsensiblen und nicht-hochsensiblen Personen beeinflussen.

Wäre dies der Fall, müssten doch spezielle Normen herangezogen werden. Kann davon ausgegangen werden, dass der entwickelte Hochsensibilitäts-Test auch tatsächlich bei beiden Geschlechtern und in allen Altersgruppen und in unterschiedlichen Bildungsstufen zwischen hochsensiblen und nicht-hochsensiblen Personen differenziert? Dies geschah wiederum separat in der Testentwicklungs-Stichprobe und in der Replikations-Stichprobe.

Die Unterteilung der Stichproben in jüngere und ältere Personen, sowie in Personen mit höherem oder niedrigerem Bildungsstand erfolgte dabei nach Mediansplit. Die Zugrundelegung der identifizierten Schwellenwerte für die dreistufige Auswertung ist für alle untersuchten Geschlechts-, Alters- und Bildungsstand-Gruppen insofern berechtigt. Diese Befunde belegen, dass der entwickelte Hochsensibilitäts-Test für Frauen, Männer, verschiedene Altersgruppen und Menschen mit unterschiedlichem Bildungsstand geeignet ist.

Diese Ergebnisse lassen es als hochgradig wahrscheinlich erscheinen, dass der neue Test Hochsensibilität in einer bevölkerungsrepräsentativen Stichprobe vergleichbare Ergebnisse zeigen würde wie in den aktuell hier untersuchten Stichproben.

Diese Schlussfolgerung begründet sich damit, dass sich die ermittelten Schwellen zur Feststellung von Hochsensibilität in zwei unabhängigen Stichproben und in allen hier untersuchten Teilstichproben als ähnlich wirksam erwiesen haben.

Auf eine mit nur hohem Aufwand herstellbare repräsentative Stichprobe konnte daher für diese Testentwicklung verzichtet werden. Dennoch wird die Robustheit des neuen Tests Hochsensibilität auch künftig in zahlreichen weiteren Stichproben und Teilstichproben untersucht werden werden. Hochsensible können von ihrer Hochsensibilität profitieren oder durch sie belastet werden. Entsprechend wurde allen Teilnehmenden der Testentwicklungs-Stichprobe und der Replikations-Stichprobe die Frage gestellt, wie sehr sie ihre Hochsensibilität als Ressource oder Belastung erleben.

Statistisch untersucht wurde die Frage: Was unterscheidet Menschen voneinander, die Hochsensibilität als Ressource oder als Belastung erleben? Zielstellung der Testentwicklung war es, zu untersuchen, ob sich eine Testskala entwickeln lässt, die darüber Auskunft gibt, ob ein hochsensibler Mensch eher von seiner Hochsensibilität profitieren kann oder durch sie eher belastet wird? Um dies zu untersuchen, wurden zusätzlich zu den Testfragen zur Hochsensibilität Einschätzungen zu einer Reihe von möglichen negativen Gefühlszuständen oder sozialen Problemen auf der gleichen fünfstufigen Skala von starke Ablehnung 1 bis starke Zustimmung 5 erfasst:.

Hinweis Tabelle 7 und 8 zeigen die punktbiserialen Korrelationen zwischen den insgesamt 46 verwandten Testfragen mit der Frage, ob Hochsensibiltiät vorwiegend als Belastung 0 oder als Ressource 1 erlebt wurde.

Tabelle 7 enthält die negativen Korrelationen, die also auf eine erhöhte Belastung hinweisen. Tabelle 8 enthält die positiven Korrelationen, die auf erhöhten Ressourcencharakter hinweisen. Die erhaltenen Korrelationen wirken unmittelbar plausibel und lassen sich daher gut interpretierten. Demnach werden hochsensible Menschen offenbar beispielsweise umso stärker durch ihre Hochsensibilität belastet, desto häufiger sie unter Ängsten leiden, an sich selbst zweifeln, überfordert sind, desto stärker ihre emotionale Labilität Neurotizismus ist und desto häufiger sie unter Traurigkeit und Hilflosigkeit leiden.

Demgegenüber erleben hochsensible Menschen offenbar ihre Hochsensibilität desto eher als Ressource, desto höher ihre Fähigkeit zur Intuition ist und desto offener für neue Erfahrungen sie sind, desto mehr sie Meditation praktizieren, sich mit Spiritualität auseinandersetzen, desto begeisterungsfähiger, extravertierter und vielfältig interessierter sie sind.

Zur Konstruktion eines Tests, der den individuellen Belastungs- oder Ressourcencharakter von Hochsensibilität erfasst, wurde nunmehr erneut auf Methoden der Regressionsrechnung zurückgegriffen. Die Detailergebnisse der Regressionsrechnung werden im Anhang A2 dargestellt. Wiederum wurde die Gesamtskala durch Rechnung einer schrittweisen Vorwärtsregression auf diejenigen Testfragen reduziert, die einen signifikanten unabhängigen Beitrag zur Vorhersage der Gruppierung Belastung versus Ressource leisteten.

Die Detailergebnisse sind im Anhang A dargestellt. Folgende Testfragen leisteten einen signifikante unabhängige Beitrag:. Dies bedeutet, dass der Belastungs-Charakter um so höher ist, je höher der Gesamtpunktewert ist. Umgekehrt ist der Ressourcencharakter um so höher, je geringer der Gesamtpunktewert ist.

In einem weiteren Schritt wurden nunmehr die Schwellen in der Skala Ressourcen-Belastung festgelegt, um künftig einzelne Personen einem der drei möglichen Testergebnisse zuweisen zu können. Die Ermittlung der Schwellenwerte erfolgte erneut diskriminanzanalytisch. Aufgrund der Ergebnisse der Diskriminanzanalyse wurden folgende Schwellenwerte für die Skala Ressource versus Belastung:. Der neue Test zum Ressourcen-Belastungs-Charakter wurde nun in der Replikationsstichprobe erneut überprüft. Kann der Test auch in der Replikations-Stichprobe ausreichend differenzieren?

Alle Korrelationen waren hochsignifikant und vor allem in ihrer Stärke nahezu identisch mit den entsprechenden Korrelationen in der Entwicklungs-Stichprobe. Er ist auf einem guten Weg und mancher Leser wird sich einiges von seinem Denken … [Read more].

In diesem Text erzähle ich von meinen Erfahrungen beim Online Dating. Allerdings gehörte zur Partnersuche mehr dazu, als mich bei ein paar Plattformen anzumelden. Ich arbeitete an mir selbst, bezog mein Umfeld mit ein und schuf Gelegenheiten, bei … [Read more]. Lukas vertiefte sich in einige Artikel und las mein Buch Kopfsache.

Mit seiner Erlaubnis habe ich ihn ins Deutsche übersetzt, da er so wunderbar beschreibt, wie ich als Introvertierter ticke. Wenn mir ein Freund etwas Interessantes erzählt, … [Read more]. Gilbert sprach mit … [Read more]. Als Introvertierter kann ich nicht davon ausgehen, dass andere Menschen meine Eigenarten als selbstverständlich hinnehmen. Manche meiner Verhaltensweisen mögen auf sie befremdlich wirken. Das ist nicht verwunderlich, denn um die Welt zu … [Read more]. Dies ist ein Gastbeitrag von Kristina von Mandalavision.

Ich bin Kristina, habe mittlerweile gut 40 Jahre Erfahrung als Introvertierte, und bin auf diesen Blog durch einen ebenfalls introvertierten Kollegen aufmerksam geworden. Einerseits frage … [Read more]. Healthy Habits Schau auch bei meinem Herzensprojekt vorbei: Emotion, Stimulation und Regeneration: Wie Introvertierte Videospiele erleben Posted on Teile deine Erfahrungen hier im Blog Posted on

Hochsensible Menschen