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Hexen im Sinne der Frühen Neuzeit kennt die Bibel aber nicht. Allerdings kam es niemals zu einer gezielten Verfolgung von vermeintlichen Hexen wie später in der Frühen Neuzeit. Die alte Kirche war an Verfolgungen nicht beteiligt [9] und lehnte die mit Hexerei verbundenen Ansichten und Praktiken als Aberglaube Canon episcopi ab.

Die vorchristlichen Germanen kannten die Verbrennung von Schadenzauberern seit frühester Zeit. Im karolingischen Frühmittelalter gab es jedoch keine Hexenverfolgung. In Luzern erscheint der Begriff erstmals zwischen und Erste vereinzelte Verurteilungen von Hexen gab es im Jahrhundert mit dem Aufkommen der Inquisition , wobei jedoch die Zielsetzung der Inquisition zu beachten ist: Zielten die in der Frühen Neuzeit dominierenden Hexenprozesse weltlicher Gerichte auf die Bestrafung vermeintlich Schuldiger ab, strebte die Inquisition die Umkehr und Rekonziliation der Beschuldigten an, was sich in der weniger häufigen Anwendung der Todesstrafe ausdrückte.

Darüber hinaus war das Hauptaugenmerk der Inquisition nicht auf Hexen, sondern auf Häretiker gerichtet. Januar an die Inquisitoren, Hexen seien nicht aktiv zu verfolgen, sondern auf Anzeigen hin festzunehmen. Prozesse gegen Hexen sollten bei Zeitmangel zurückgestellt werden, die Bekämpfung von Häresien habe Vorrang.

Die staatliche spanische Inquisition , gegründet im späten Jahrhundert, lehnte Hexenverfolgung ausdrücklich ab. Auch die im Jahrhundert folgende römische Inquisition schritt wiederholt gegen Hexenverfolgungen ein. Die Hexenverfolgungen in Europa fanden überwiegend in der Frühen Neuzeit statt, von bis Ihre Höhepunkte erreichten sie zwischen und — in Österreich bis Am stärksten war das Reich und die daran angrenzenden Gebiete betroffen.

Es wird geschätzt, dass allein auf Deutschland Für die Hexenverfolgung der Frühen Neuzeit werden unterschiedliche Ursachen angenommen; die Wichtigkeit der einzelnen Faktoren variierte je nach Ort und Zeit. Magische Vorstellungen waren in den polytheistischen europäischen Religionen weit verbreitet gewesen s.

Das Christentum hatte zu dieser Zeit bereits jüdisch-alttestamentarische Weltbilder rezipiert z. Die sexualpessimistische Begründung verwundert nicht, sah doch Thomas generell Sex aus Lust als unnatürlich an.

Man unterstellte den Katharern u. Schwarze Magie, Teufelspakte und sexuelle Ausschweifungen. Ergänzt wurde der Hexen-Diskurs auch noch aus einer anderen Richtung: Die Juden wurden von ihrer Umgebung durch alle nur möglichen Anschuldigungen diffamiert Ausübung satanischer Riten, Schadenzauber usw. Zur massiven Verunsicherung der Menschen trug ab dem Das ungünstige Klima schlug sich für die Menschen oft in konkreten katastrophalen Extremwetterereignissen nieder Hagel, Unwetter usw.

Verschiedene Seuchen fanden unter den oftmals geschwächten Menschen leichte Opfer. Berüchtigt ist der Schwarze Tod die Pest , der von bis zum ersten Mal und pandemisch in Europa ausgebrochen wütete und den Kontinent bis ins Jahrhundert hinein immer wieder in Angst und Schrecken versetzte.

Viele Menschen kamen zu der Ansicht, die Kirche habe keine befriedigenden Antworten auf das Massensterben. Der Alleinvertretungsanspruch der Kirche wurde aber auch fundamentaler und offener in Frage gestellt: Häretische Bewegungen konnten im Spätmittelalter meist noch unterdrückt werden. Auch Kriege trugen zur Verunsicherung bei. Diese Bündelung von Krisenerscheinungen ging für viele mit einer massenhaften psychischen Erschütterung des Weltbildes und dem Verlust sicher geglaubter Wahrheiten einher und konnte sich bis zur Erwartung der nahen Apokalypse steigern.

Die Suche nach Sündenböcken stellt in solchen existentiellen Notsituationen eine anthropologische Konstante dar. Jahrhundert, etwa bei den Hexenprozessen von Salem in Massachusetts , nahmen die Verfolger Beschuldigungen durch Kinder ernst, die einer Massenhysterie erlegen waren. Analog konnten schlicht Antipathie oder Nachbarschaftsstreitigkeiten für eine der Parteien auf dem Scheiterhaufen enden.

Die Kirchen spielten hierbei eine zwiespältige Rolle. Zwar gab es wirkungsmächtige Hexentheoretiker , die Geistliche waren. Dies trifft insbesondere auf den Autor des berüchtigten Hexenhammers Heinrich Kramer zu, der dem Dominikanerorden angehörte. Allerdings musste Kramer zeitlebens gegen kirchlichen Widerstand kämpfen, etwa in Innsbruck wo er vom Bischof des Landes verwiesen wurde oder in Köln die Kölner Inquisition verurteilte die unethischen und illegalen Praktiken des Hexenhammers, da sie nicht im Einklang mit der katholischen Lehre standen [19].

Ebenso kamen viele der wichtigsten Gegner der Hexenverfolgung bekannte kirchliche Kritiker waren u. Unheilvoll wirkten immer wieder Prediger, die die theoretische Dämonologie an die Bevölkerung praktisch vermittelten und so der bereits skizzierten Suche nach Antworten der Massen oftmals Richtung und Schlagkraft verlieh.

Faktisch gab es in Ländern, in denen sich die Inquisition durchsetzen konnte, eine viel geringere Anzahl an Hexenprozessen, und auch die Folter war eingeschränkt z. Michael Hochgeschwender hält insbesondere konfessionelle Gegensätze für die Ursache des Hexenwahns. Für den Bereich der Hexenprozesse bleibt jedoch festzuhalten, dass die Verfahren in erster Linie von weltlichen Institutionen angestrengt und vor staatlichen Gerichten verhandelt wurden. Ganz prinzipiell musste die weltliche Herrschaft bereit sein, Hexenprozesse zu fördern oder wenigstens zu tolerieren und ihren Verwaltungs- und Justizapparat hierfür zur Verfügung zu stellen.

Klein- und Kleinststaaten wie sie am häufigsten auf dem Territorium des Heiligen Römischen Reiches vorkamen verfügten oft nur über schlecht ausgebildete Richter, deren Entscheidungen auch nicht durch einen geregelten Instanzenweg auf höherer Ebene hätten revidiert werden können. Des Weiteren kämpften viele alte Herrschaften darum, ihre Gerichtsbarkeit nicht an die sich bildenden frühen Nationalstaaten zu verlieren.

Eigenmächtige Prozesse gegen Hexen dienten hier der Legitimation. Sobald die Hexenprozesse einen gewissen Umfang erreicht hatten, waren u. Die Anzahl der Verurteilten war in den verschiedenen Regionen sehr unterschiedlich. Hexenprozesse in Würzburg oder in Bamberg ; auch die Bistümer Köln ca. Um das Jahr beschreibt der Schweizer Chronist Hans Fründ die Begleitumstände der ab einsetzenden Hexenverfolgungen im Wallis, mit durchaus kritischem Blick auf das Zeitgeschehen.

In Spanien hat die Inquisition die Hexenverfolgung verhindert. Behauptungen, wie sie im Kulturkampf wieder verbreitet wurden, die Jesuiten hätten zu Hexenverfolgungen angestiftet, wurden schon durch die ausführlichen Untersuchungen der Historiker Johannes Janssen und Bernhard Duhr widerlegt.

Der erste Hexenprozess in Skandinavien fand in Finnmark statt. Von bis wurden 90 Personen, meist Frauen, verbrannt. Es waren die schwersten Verfolgungen in Norwegen in Friedenszeiten. Es findet sich kein eindeutiger Zusammenhang zwischen regionaler Konfession und Hexenverfolgung: In einigen katholischen Ländern wie im Kirchenstaat, in Irland, Portugal und Spanien waren Hexenverfolgungen selten bis sehr selten.

Allerdings wurde der Gerichtsordnung des katholischen Kaisers in protestantischen Territorien nur unvollständig Folge geleistet.

In protestantischen Regionen wurde diese Vorschrift verschärft, weil Hexerei einen Bund mit dem Teufel darstelle und somit immer des Todes würdig sei. Ein wichtiges Element des Hexenprozesses war das Geständnis, welches auch durch Androhung oder Durchführung der Folter angestrebt wurde. Angeklagte sollten eingestehen und Reue zeigen sowie Mitverschwörer verraten. So zog ein Hexenprozess gegebenenfalls etliche andere nach sich. Es gibt Hinweise darauf, dass beispielsweise in deutschen Hexenprozessen des Jahrhunderts gezielt Adlige in die Verfolgung einbezogen wurden in der vergeblichen Hoffnung, den Prozesswellen ein Ende zu machen.

Zwar versuchte die Halsgerichtsordnung die Folter streng zu reglementieren und verzichtete auf Gottesurteile. Der Beweis der Schuld galt nur bei einem Geständnis des Angeklagten als geführt, welches ohne Folter wiederholt werden musste. Dieser relative Fortschritt wurde jedoch in der Praxis oft konterkariert: Man griff auf den Hexenhammer s. Ein weiteres wichtiges Element waren Denunziationen.

Denunzianten mussten dem Beklagten nicht offengelegt werden, was für den Erfolg der Hexenprozesse von Bedeutung war. In der Praxis wurden Appelle an weitere Zeugen der Verbrechen gerichtet, so dass dem ersten Denunzianten weitere folgten. Nach neueren Forschungen und umfangreichen Auswertungen der Gerichtsakten geht Schwerhoff davon aus, dass die Verfolgung in ganz Europa etwa Dazu kam eine hohe Zahl weiterer zu Konfiskation und Haft Verurteilter. Die früher verbreiteten Zahlen von mehreren Etwa 75 bis 80 Prozent der Opfer der europäischen Hexenverfolgung waren Frauen, was dem geschlechtsbezogenen Hexenglauben in Mitteleuropa entsprach.

Regional konnte es zu Abweichungen kommen. Jahrhundert entwickelte sich die Vorstellung, die Hexenverfolgung sei eine organisierte Unterdrückung oder Vernichtung vorchristlicher Kulte gewesen, die von weisen Frauen praktiziert worden seien. Die These wurde später zunächst von der völkischen Bewegung , dann aber auch vom Feminismus der er und er aufgegriffen und bildet heute die Grundlage verschiedener neuheidnischer und spirituell-feministischer Bewegungen.

Die Bremer Sozialwissenschaftler Gunnar Heinsohn und Otto Steiger warfen die in der allgemeinen Öffentlichkeit vielbeachtete These auf, die Hexenverfolgung sei eine Methode gewesen, mit der tradiertes geheimes Verhütungswissen unterdrückt wurde, um die Bevölkerung der neu entstehenden Fürstentümer zu sichern.

In der Anfangszeit wurden vor allem alleinlebende, alte und sozial schwache Frauen aus einem bäuerlichen Umfeld Opfer der Hexenverfolgungen. So gibt es Hinweise darauf, dass gezielt versucht wurde, adlige und hochstehende Personen zu implizieren, möglicherweise da man die Hoffnung hatte, dass diese ihren Einfluss einsetzen könnten, um die Verfolgungswelle zu beenden.

Der Bürgermeister Johannes Junius , der in Bamberg verbrannt wurde, schrieb in Gefangenschaft einen Brief an seine Tochter, in dem er schilderte, wie die Henkersknechte ihn aufforderten, etwas Ausgedachtes zu gestehen, auch wenn er ganz unschuldig sei.

Das letzte Todesopfer der Hexenverfolgung in Brandenburg war am

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