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Er wurde deshalb von den Schweden um Taler gestraft, am September nach Weiden in Haft gebracht, dort in Eisen geschlagen und bis 5. Unterdessen war Wrangel den üblichen Geschäften dieses Krieges nachgegangen. Die Riesenbeute aus Königsmarcks spektakulärer Eroberung der Prager Kleinseite[79] war wohl notwendig, um gerade in dieser letzten Phase vor Kriegsende mögliche Meutereien[80] unter den zur Abdankung[81] stehenden Verbänden wegen der zu erwartenden geringen Abdankungssumme für die unteren Ränge zu verhindern.

Soldrückstände[89] dagegen nicht immer in Bargeld, sondern auch in Kanonen. Die Ritterschaft wendet vor, es were vnmüglich, zu dem Gelde noch Korn zu geben, wolte sich aber darüber besprechen, vnd dan sich darauff resolviren. Von Wirtzburg aber habe Ich die antwort erhalten, I. Wegen Bamberg aber hat der H. Des herrn Bischoffens zu Bamberg F.

Ich Gottes gnediger Auffsicht vnd bewahrung getrewligst, Mich aber in dero beharliche Gnade recommendiren thue, allezeit verbleibend E. Von Landshut[] hatte er Die Hälfte des Betrages sollte sofort erlegt werden, der Rest war zum Landshut konnte das Zahlungsziel nicht einhalten, was den anderweitig beschäftigten Wrangel allerdings nur zu einem Mahnbrief veranlasste. Es werden auch die Winterquartieren[] hinfüro sehr schlecht fallen.

Diese Hinrichtung entsprach trotz der Verankerung in den einschlägigen Kriegsartikeln[] nicht überall gängiger Rechtspraxis, aber Steinecker sah sich hier wohl dem Druck des Schweinfurter Rats ausgesetzt, der immer für ein hartes Durchgreifen eintrat.

Der einflussreiche Leipziger Jurist Benedikt Carpzow [ Um die Intrigen des Stadtmajors[] zu widerlegen, der ihn bei Wrangel angeschwärzt hatte, sah er sich zu diesem Schreiben gezwungen, in dem es u.

Selbst dabei geht er noch zurückhaltend mit dem Stadtmajor um, wenn er z. Belangendt des erste, soll dann E. Den Statt Majeur betreffend, das derselbe in seinen vnterschiedenen Schreiben bey E. Was Er wegen seines Fendrichs[] angesucht, davon habe den 6ten vond Vnd hat der Statt Majeur verschiedentlich zu Mir gesaget, das er mit dem Vrtheil zufrieden were, wann die Abbitte[] in meiner präsentia geschehen würde, welches auch nunmahl geschehen, vnd auffgehoben. Er Mich dadurch anzugeben vnd zu verkleinern vermeinet: Ich nichtweiter beschweren wollen.

Nebst diesem kann E. Capitain[] Schäffer[] Piquen[] von Erffurth anhero geschicket, wie es mit denselben hirmit soll gehalten werden, ob Sie hir bleiben oder anders wohin sollen geschaffet werden, bitte E.

Ich Gottes gnediger Auffsicht vnd bewahrung, Mich aber in dero beharliche Gnade recommendiren thue, allezeit verbleibend E. Es ist durchaus möglich, dass der einflussreiche Erskein die Auszahlung der Pension bzw. Satisfaktionsgelder[] verhinderte, wenn auch bisher noch nicht ersichtlich ist, welchen Anlass die beiden Steinecker ihm gegeben haben.

Brieffe vber solche pension erhalten dem h. Weil Ich aber schon so veil vernommen, das Ihro hochf. Ich solches anzumelden für vnnötig gehalten, vnd weil E. Mir solche pension ausgewürcket, vnd Ich noch in der guten hoffnunge lebe, dieselbe werden auch fürters mein gnediger herr sein, vnd durch dero hohe autorität befördern, das Ich solche pension bekommen möge: Womit dieselbe Ich Gottes gnediger Auffsicht vnd bewahrung zu allem Wolergehen vnd glücklichen progressen, vnd Mich in dero fernere beharliche Gnade auffs högste recommendiren thue, wie Ich das die Zeit meines Lebens bin, sein vnd bleiben werde.

Dieser hatte nach Kriegsende Verluste aus der Zeit der schwedischen Zwischenregierung in Franken in Erinnerung gebracht. Zudem musste Steinecker sich auf Weisung Wrangels um die Plünderung[] der Bagage[] des Rittmeisters[] Schrader[] kümmern, die allem Anschein nach dessen eigener Fahnenjunker[] begangen hatte.

Dachaw[] Ich vorgestern gebürlich erhalten habe, auch das erste wegen des Pfarrers h. Rathe alhir zu vernehmen gegeben, das E. Rath deroselben ausgegebene salvam gvardi auff bemelten h. Worauff sich dieselbe ercleret, das E. Das jüngste betreffend, kan E. Weil aber anietzo die Compagnie in Eger ist, zweiffele Ich nicht, das auch der Fahnjuncker sich alda befinden wirt. Röhre[] betreffendt, wovon Ich heute dero Schreiben erhalten, wil Ich Mich erkundigen, ob Sie zu Wirtzburg[] sein oder nicht, wil Ich an den Büchsenmacher schreiben, das sie anhero geschaffet werden, vnd so bald Sie hir kommen, wil Ich mich bemühen, das Ich Sie auf Nördlingen schicken kann.

Gottes gnediger Auffsicht vnd bewahrung getrewligst ergeben, vndt Mich aber in dero beharliche Gnade recommendiren thue, der Ich allezeit bin vndt bleiben werde E. Bei der schwedischen Armee wurde dessen ungeachtet weiter nachgerüstet. Zu den von Steinecker genannten fälligen Zahlungen sei ergänzend angemerkt: An Kontributionen waren ab Dezember von 5. Die contribution von dem Stifft Wirtzburg vff den September Monath belangendt, sint davon Rthaler zu dieser gvarnison von h.

An des herrn Bischoffs zu Bamberg F. Darauff dan gestern I. Ich deswegen ordre erhalten werde, will derselben Ich gehorsamblich nachleben. Stifft Bamberg erfordert wirt. Wegen des Stiffts Bamberg aber habe E. Gottes gnediger Auffsicht vnd bewahrunge zu allem Wolergehen vnd glücklichen progressen getrewligst, vnd Mich in dero beharliche Gnade recommendiren thue, vnauffhörlich verbleibendt E. Schrader sollte nach Sennfeld[] gelegt werden, das doch von Steineckers Truppen selbst verwüstet worden war.

Bemerkenswert ist auch, dass der Friedensschluss für Steinecker kaum einer Betrachtung wert war. Rittmeister[] mit den dismontirten[] Reutern hir in dem Stifft Wirtzburg angelanget, vnd von der Regierung zu Wirtzburg in I. Excellence Er für ordre hette, der er billig nachleben solte. Vnd was den Reutern an Brott vnd Wein täglich vermachet, werden, werden E. Wie sich nun der h. Rittermeister fernerweil verhalten soll, wöllen E. Schulden für die Steinfuhren bei seinen Offiziere und Rt. Worauff dan in dieser ietzigen Woche Ich naher Bamberg an I.

Agent Barth hette deroselben durch Schreiben eröfnet, das E. Excellence wollen aber dieses in Vngnaden nicht auffnehmen, sondern allewege, mein gnediger herr vnd Patron[] verbleiben, wan Ich auff gethane vnd verrichtete Arbeit nicht so viel schuldig were, wolte E. Excellence Ich hirmit nicht behelliget haben.

Lebe also der tröstlichen hoffnung, E. Vnd thue hirmit E. Gnaden zu Bamberg vom königl: Gnaden Ich solches zu dero gn. Schreiben von den 4. Gehorsamer diener vndt Knecht Schweinfurth den 9. Ich vnterthänig will gebeten haben, dieselbe wöllen gnedig geruhen, Mir ordre zu geben, wie es darmit soll gehalten werden, damit wiederumb Räder dazu kommen können.

Wegen des magazins kann E. Excellentia dieses zu berichten vor meine schuldigkeit erachtet, vnd thue dieselbe Gottes gnediger Bewahrunge ergeben, Mich aber in dero beständige Gnade recommendiren, der Ich allezeit verbleibe Ew.

In Herlheim[] waren vom Von Januar bis zum August entstanden fl. Bausch ab, wo auch seine Gemahlin mit den Kindern lange logierte. Hier suchte ihn Karl Gustav auf, der dort von seiner Erwählung zum schwedischen Thronfolger benachrichtigt wurde: Man hätte den Krieg um besserer Gewinne willen fortsetzen sollen.

Jetzt dränge der Kurfürst von Bayern auf den Abmarsch der kaiserlichen Armee nach Böhmen und jammere über die Verheerung seines Landes, in dem er angeblich seine eigene Armee von dreizehn Reiter- und neunzehn Infanterieregimentern mit Mühe werde unterbringen und unterhalten können.

Dezember brachen die Schweden allenthalben auf. Man meinte, sie würden nun ihren gänzlichen Abzug aus Deutschland nehmen. Aber sie gingen am Bremer Vörde, den 6. Verbleibe damit negst aller seits empfehlung Göttlicher Obacht all stetes gehorsamblich E. Gehorsamer Diener vnd Knecht Schweinfurth den 23t Febr. Kleine eiserne Kugeln Die fünfmonatige Einquartierung,[] die bis zum Gehorsamer Diener vndt Knecht Schweinfurth den Gehorsambster Diener vnd Knecht Schweinfurth den Durch zumeist senkrechte Wände boten sie ausreichend Platz.

Die dichte Webart und das Aufbringen von Wachs machten den dicken Stoff wasserdicht. Zum Feldlager mit Holzhäusern für Offiziere u. Zelten für die Gemeinen vgl. Daneben gab es eine Doppelbaracke für acht Personen mit vier Betten. Gronsfeld an Maximilian I.

Die Feldlager waren entsprechend dem Tross kaum noch kontrollierbar. Solidargemeinschaft der Soldatenfamilien bot einen gewissen Schutz, solange man kranke u.

Kinder fortschickte, die ums Überleben kämpfen mussten. Hatzfeldt, für den geistlichen Stand bestimmt, kaiserlicher bzw. Kommandeur eines eigenen Regiments, Beförderung zum Feldmarschallleutnant, wurde er Generalfeldzeugmeister u.

Zumeist als Oberbegriff für alle Generalsränge verwendet, wenn eine genauere Zuordnung des Rangs dem Zeitzeugen nicht möglich war oder um in den schriftlichen Zeugnissen Papier zu sparen.

Sowohl in der kaiserlichen als auch in der kurbayerischen Armee spielten Herkunft, Gönner u. Bereits Anfang hatte Maximilian I. Daher alle ietzige confusiones. Stellvertreter des obersten Befehlshabers mit richterlichen Befugnissen u. Zuständigkeit für Ordnung u. Disziplin auf dem Marsch u. Dazu gehörte auch die Organisation der Seelsorge im Heer.

Die nächsten Rangstufen waren Generalleutnant bzw. Generalissimus bei der kaiserlichen Armee. Der Feldmarschall war zudem oberster Quartier- u. In der bayerischen Armee erhielt er 1. Ranzionsgeldern — hier erhielt er Rt.

Elfsnabben], schwedischer Hofbeamter, Politiker u. Erzstift war das weltliche Herrschaftsgebiet eines geistlichen Reichsfürsten u. Die Ritterschaft bildete den 2. Landstand, ihre Mitglieder stammten aus den führenden Adelsfamilien, die Aufnahme in die Korporation war durch die sogenannte Ahnenprobe nachzuweisen.

Viele der fränkischen Ritter hatten unter Gustav II. Jeder Kanton wählte einen Ritterhauptmann u. Die Ritterkantone erhoben Steuern v. Mindestbesitz im Wert v. Wie problematisch eine derartige Umrechnung ist, zeigt www.

Wenn selbst Bauernstiefel schon mit 20 fl. Sinnvoller wäre es, mit den Preisen für Gebrauchsgüter, Löhne etc. Schönborn, dem anscheinend die Antipathie des Kurfürsten gegen Melchior v. Staatsarchiv Würzburg Korrespendenzarchiv J. Schönborn an Johann Philipp v. Französische Truppen unter Louis II. Der General kriegs kommissar war das oberste Aufsichts- u.

Kontrollorgan für das gesamte Kriegswesen, Bevollmächtigter des Kriegsherrn zur Eintreibung v. Kriegssteuern Kontributionen , sowie zur Kontrolle der Kriegskommissare. Er übernahm auch militärische Aufgaben.

Als Quartierkommissarius legte er darüber hinaus die Einquartierungen der Soldaten fest. Fourier sorgte dann für deren praktische Umsetzung. Der Generalkommissar, der entweder erfahrener Heeresverwaltungsbeamter oder selbst Obrist war, war der Dienstvorgesetzte aller dieser Kommissare, der wiederum seinen Anteil bei seinen untergebenen Kommissaren einforderte.

Zudem waren die oft korrupten Generalkriegskommissare verpflichtet, alle Vorkommnisse im Feld u. Bei der Truppe waren sie auf Grund ihrer umfangreichen Kontrollfunktionen im Allgemeinen verhasst. Zudem hatten sie die Weisung, die Kosten der Kriegs- u. Truppenfinanzierung zu senken u. Reduktionen durchzuführen, was zu ständigen, teilweise handfesten Konflikten mit den Obristen als Kriegsunternehmern führen mussten, da die Generalkriegskommissare auch für den Transport u.

Bei besonders unruhigen Truppenteilen waren sie auch für die Ausgabe der Munition zuständig. Ausschau zu halten u. Der Generalkriegskommissar trat als Militärsachverständiger bei Liga-, Kurfürsten- u.

Zum Teil kam er durch seine vielfältigen Aufgaben, Einnahmen Sold etwa fl. Belohnungen zu einem beträchtlichen Vermögen. Der Anteil der Kontributionsgelder an den Einkünften der Generalkriegskommissare u. Da die Generalkriegskommissare den Schriftverkehr mit der Kriegskanzlei bzw. Als Leibregiment wurde im Jahrhundert im Heiligen Römischen Reich, in Dänemark u. Ihm standen zudem die sich daraus im Rahmen der Regiments- bzw.

Kompaniewirtschaft ergebenden Einnahmen zu. Ein Leibregiment hatte daher eine grundsätzlich andere Funktion als die Leibkompanie eines Obristen. Zudem waren in der Regel die Ausstattung u. Verpflegung besser als in anderen Regimentern bzw. Dafür wurde ihm ein der v. Zudem erhielt der Werbeherr eine vereinbarte Geldsumme, mit der er die Anwerbung u.

Manchmal stellte der Werbende auch Eigenmittel zur Verfügung, beteiligte sich so an der Finanzierung u.

Zudem war der Werbeherr zumeist Regimentsinhaber der angeworbenen Truppen, was ihm zusätzliche beträchtliche Einnahmen verschaffte.

Manche Rekruten wurden v. Teilweise wurde die Anwerbung auch erschlichen oder erzwungen. Wie schwierig Werbungen bereits geworden waren, zeigen die Aufzeichnungen des Dr.

Es ist aber keiner zu bekommen gewesen. Derowegen hat der Officier, so das Volk abholen sollen, die Soldaten, so die Stadt Wetzlar geworben, hero geführet, so 16 Mann sind gewesen, und so lang hier behalten, bis die Stadt ihre 24 Mann hat gehabt. Viele trieb auch der Hunger. Weil sie aber nicht viel Rekruten bekamen, so machten sie einen listigen Versuch.

Die Hildesheimer Handwerksmeister berichteten dem Rat am Der Schweriner Dompropst u. Ratzeburger Domherr, Otto v. Der Kornett führte die kleinste Einheit der Reiterei mit eigenen Feldzeichen, entsprach der Kompanie; 1 berittene Kompanie hatte in der kursächsischen Armee ca.

Der Kornett erhielt ca. Sein Anteil an 1. Ranzion betrug 17 Rt. Zum Teil wurden die Kosten dadurch aufgebracht, dass der Obrist Verträge mit Hauptleuten abschloss, die ihrerseits unter Androhung einer Geldstrafe eine bestimmte Anzahl v. Die Hauptleute warben daher Fähnriche, Kornetts u. Unteroffiziere an, die Söldner mitbrachten. Adlige Hauptleute oder Rittmeister brachten zudem Eigenleute v.

Zu den Soldaufwendungen für die bayerischen Regimenter vgl. Das Regiment wurde vom Obristen aufgestellt, vom Vorgänger übernommen u. Über die Ist-Stärke eines Regiments lassen sich selten genaue Angaben finden. Das kurbrandenburgische Regiment Carl Joachim v. Karberg [Kerberg] sollte sollte auf Mann gebracht werden, es kam aber nie auf Karberg wurde der Prozess gemacht, er wurde verhaftet u. Als der kaiserliche Generalwachtmeister Johann Wilhelm v.

Hunolstein die Stärke der in Böhmen stehenden Regimenter feststellen sollte, zählte er 3. Der Leutnant war der Stellvertreter eines Befehlshabers, insbesondere des Rittmeisters oder des Hauptmanns. Wenn auch nicht ohne Mitwissen des Hauptmannes oder Rittmeisters, hatte der Leutnant den unmittelbarsten Kontakt zur Kompanie.

Er verdiente je nach Truppengattung monatlich fl. Als einer Leutnant einer Streifschar aus einer Garnison erhielt er quasi als Gefahrenzuschlag pro 1. Er sol auch aller Soldaten humores erkennen. Carl Gustaf Wrangels arkiv E Steinecker an Carl Gustav Wrangel, Schweinfurt, 7. Die spanischen Truppen genossen einen ausgesprochen schlechten Ruf. Februarii anno , sein wederum in Wesell gekommen ungefehr ungeruste und unwerbare meisten Thels Junges, und wenig so vor Soldaten bestan muchten, wey wohl artig quat genuch, umb Leutte und Burger zu betruben.

Fast kein Ort blieb ganz stehen. Zum Teil wurden wie in England Sträflinge aus den Gefängnissen geholt, v. Trotz des Anteils an ausländischen Söldnern ca. Adolf selbst geführt wurde, u. Schwedischstämmige stellten in dieser Armee einen nur geringen Anteil der Obristen. Herr Pastor, wie gefället euch der Schwedische Krieg?

Habt ihr sie nicht anietzo im Lande? Zur Fehleinschätzung der schwedischen Armee Jahrhundert für letztere die Eskadron, für ersteres das Bataillon hervorging.

Die Schwadron war in der Regel eine taktische, selbstständig operierende Infanterie- oder Kavallerieeinheit, die nur für die jeweilige Schlacht aus verfügbaren Einheiten gebildet wurde, meist aus einem Regiment bestehend.

Bei den Schweden entsprach eine Schwadron einem halben Regiment vier Kompanien. Winter, Kommandant von Olmütz, Manche Rekruten wurden von den Werbeoffizieren doppelt gezählt oder unerfahrene, z. Estorf [ — Besatzung in einer Festung Kavallerie u. Die monatliche Löhnung der Soldaten, der Servis u. Der Garnisonsdienst wurde wegen der geringeren Aussicht auf Beute, Hunger u.

Krankheiten bei längerer Einquartierung immer unbeliebter, so dass man dazu überging, neugeworbene Söldner im Felddienst einzusetzen. Ich sah in die Gesichter der Männer, und da ich nicht erkennen konnte, dass sie sich unterhielten, zweifelte ich daran, ob sie überhaupt Männer waren, so barbarisch, schmutzig und krank waren sie. Ich sage nicht vergeblich: Zwar waren auch Etliche, die ihr Auskommen umb ein kleines besser hatten von verschiedener Gattung, doch keine einzige Manier, die mir beliebte, um solcher Gestalt mein Maulfutter zu erobern, anständig sein sollte.

Solchergestalt meine Nahrung zu haben, war für mich nichts. Andere arbeiteten auf der Schanz und sonsten, wie die Bestien, aber hierzu war ich zu faul; etliche konnten und trieben ein Handwerk, ich Tropf hatte aber keins gelernt. Zwar wenn man einen Musicanten nöthig gehabt hätte, so wäre ich wohl bestanden, aber dasselbe Hungerland behalf sich nur mit Trommeln und Pfeiffen; etliche schulderten vor andern und kamen Tag und Nacht nicht einmal von der Wacht.

Die Verpflegungsordonnanz sollte in allen Armeen die Verpflegung der Truppen verbindlich festlegen, was aber in der Kriegs- und Alltagswirklichkeit nicht immer zu leisten war. Aus der Verpflegungsordnung Tillys vom Fleisch, zwei Hennen u. Ihre Verpflegung regelte ein kurfürstliches Mandat vom 8. Eigentlich durfte nur der übliche Servis gefordert werden: Verpflegung, festgelegt in den jeweiligen Verpflegungsordnungen.

Streu , im Niedersächsischen kam noch Salz dazu; Kleidung, Ausrüstung etc. Trinken fielen auch nicht darunter, wurden aber trotzdem eingefordert. Alle zehn Tage war diese Lehnung für die schwedischen Truppen zu entrichten, bei den unteren Chargen für Kapitän 12 Rt.

Rüstmeister zusammen 12 Rt. Selbst einem Regimentsschreiber mit monatlich 20 fl. Im Oktober hatte Tillys Verpflegungsordnung für die Reiterei festgelegt: Statt Fleisch konnten auch Fisch, Butter oder Käse gegeben werden. Selbst diese Rationen wurden oft von den Offizieren noch unterschlagen. Fleisch, 3 Kannen Bier. Der Erfurter Rat hält am So der kaiserliche Feldmarschall Melchior v. In Tillys Verpflegungsordnung von wie auch in den anderen Ordnungen dieser Art war dagegen der umsichtige Umgang mit Einwohnern ausdrücklich festgelegt.

Zweimal täglich ein Gericht mit zwölf Gängen für einen Obristen war üblich. Hatzfeldts für Westfalen III Büren schrieben an die kurfürstlich-kölnischen Beamten in Paderborn u. Büren über Vorfälle der am 1. Ob er meinte, das er ein hudler vor sich hette. In einem Bericht des Obristleutnants des Regiments Kaspar v. Suppe; Rindfleisch; Kalbskopf; Nürnbraten; Euter? Der kaiserliche Kroatenobrist Hrastowracky verlangte für seine Küche: Saffran, gestossenen Zimmt; 2 Pf.

Baumöhl; Saurenkohl; 2 Hut Zucker; 4 Pf. Brevskrivarregister — Riksarkivets enskilda arkiv och samlingar E Steinecker an Karl Gustav Pfalzgraf v. Krieg der kleinen Truppeneinheiten, Streifkorps und verbündeten Bauernhaufen, mit Scharmützeln, kleineren Treffen, Überfällen etc.

Über Türme und mehrere Kilometer zweireihige Stadtmauern beschützten die Amberger. Die ganze Stadt wurde durch den stets gefüllten und aufgestauten Stadtgraben zu einer Wasserfestung. Fritsch auf Moos [ In einer Rumorkompanie dienten auch begnadigte Straftäter, die dadurch dem Galgen entgangen waren. Der Rumormeister hatte zudem den Hurenwebel zu unterstützen.

Weyhel [Weiler, Weill; Eckersdörfer] [ … ], kurbayerischer Rumormeister. Gemeint ist hier die sogenannte Rumorkompanie: Kompanie mit Pfaffen, Profossen, Henkern u. Und im Kampf möchte ich lieber ehrenvoll sterben als leben und Gefangener eines hartherzigen Burschen sein, der mich vielleicht in dauernder Haft hält, so wie viele tapfere Männer gehalten werden.

Noch viel schlimmer ist es, bei Gefangennahme, wie es in gemeiner Weise immer wieder geübt wird, von einem Schurken nackt ausgezogen zu werden, um dann, wenn ich kein Geld bei mir habe, niedergeschlagen und zerhauen, ja am Ende jämmerlich getötet zu werden: Nach Lavater, Kriegs-Büchlein, S. Frauen, deren Männer in Gefangenschaft gerieten, erhielten, wenn sie Glück hatten, einen halben Monatssold bis zwei Monatssolde ausgezahlt u.

Vnd sagte der erste bei hoher betheurung vnd verpfändung leib vnd lebens, dass die schwedische vmb Pfullendorff ankomne vnd noch erwartende armada 24 regimenter starck, vnd werde alternis diebus von dem Horn vnd hertzogen Bernhard commandirt; führen 4 halb carthaunen mit sich vnd ettlich klainere veld stückhlin. Auf Gefangenenbefreiung standen harte Strafen.

Pflummern hält in seinem Tagebuch fest: Gefangene waren je nach Vermögen darauf angewiesen, in den Städten ihren Unterhalt durch Betteln zu bestreiten. In Scharmützeln mit Einheiten der Armee der Liga, die damals im Hessischen operierte, hatte er einige Gefangene gemacht. Was sollte nun mit diesen geschehen? Genau das geschah wenige Tage später: Der Generalgewaltiger präsentierte daraufhin der Stadt Göttingen diesen Befehl; bei der dort überlieferten Abschrift findet sich auf der Rückseite die Notiz vom Folgetag: Der Vollzug fand also offenbar doch nicht mehr am 7.

Juli, am Tag der Ausfertigung des Befehls, statt. Bericht aus Stettin vom 8. Einfache Soldaten sollten gegenseitig um einen Monatssold ausgelöst werden. Nachdem einheitliche Uniformen bzw. Sachsen-Weimar hält unter dem In der Schlacht bei Mergentheim am 5. Zum Teil muss man wohl auch davon ausgehen, dass hier Soldaten ihnen missliebige Offiziere bei günstiger Gelegenheit töteten, wie etwa im Fall Tavigny.

Mercy soll von einer Kugel aus den eigenen Reihen getötet worden sein. Der Hildesheimer Chronist, Arzt u. Jordan notiert in seinem Tagebuch unter dem Der Überlinger Ratsherr Dr. Konflikte unter den Armeeangehörigen waren an der Tagesordnung. Bei Hanau sei es zu Schlägereien zwischen Kroaten u. Die kursächsischen Soldaten lägen in Eisenach u. Aber zwischen deutschen Dragonern u. Kroaten fänden Raufereien in den Gassen der Städte statt, wo sie einquartiert seien.

Schaffe zu verkaufen mitbracht. Er sorgte für die Ausführung der Anordnungen u. Befehle des Obristen u. Im Krieg sorgte der Major für Ordnung auf dem Marsch u. Zudem hatte er den Vorsitz im Kriegs- u. Er erhielt monatlich Rt. Hagen [ — ] schwedischer Major. Das Verhältnis zwischen diesen beiden Beamten war jedoch seit dem Dieser erste adelige Beamte hatte im Mittelalter, ja auch noch im Jahrhundert, das militärische Kommando über den Amtsbezirk, vor allem über die Burg; schon deshalb gehörte er immer dem Adel an; erst als diese[r] militärisch keine Rolle mehr spielte, war seine Stellung mehr repräsentaiver Natur.

Die höchsten juristischen u. Verwaltungs-Befugnisse standen nicht dem Oberamtmann, sondern einzig u. Er hatte im Amtsbezirk Recht zu sprachen u. Bayerische Staatsbibliothek München Cgm , fol. Wrangels Antwort, IX 30, dass diese Vorgänge mehr zu beklagen als abzustellen seien. Flecken schon gar nicht mehr möglich war.

In Niederbayern führten diese Feldzüge zu einem mehrere Jahre andauernden Totalausfall mancher klösterlicher Grundherrschaften z. Carl Maurits Lewenhaupt erhalten; 7. Brandschatzung waren gefordert worden, ein Teil der Summe 3. Skoklostersamlingen E Entwurf: Beute war im allgemeinen Verständnis das Recht des Soldaten auf Entschädigung für die ständige Lebensgefahr, in der er sich befand u. Des weiteren gäbe es drei schwerwiegende Gründe, aus denen es gerecht erscheine, die Güter des Feindes in Besitz zu nehmen.

Als Ausgleich für die Güter, die der gegner sich entweder vor oder während des Krieges widerrechtlich angeeignet hat; 2. Als Entschädigung für die Kriegskosten, die dem gerecht Kriegführenden entstanden sind; 3.

Als abschreckende Strafe für den Übeltäter. Sich den Besitz des ungerechten Feindes aus Habgier anzueignen, sei jedoch nicht zulässig. Für den lutherischen Theologen Scherertz galten allerdings nur der Bestand der Christenheit, die Reinheit des Glaubens u. Dabei war Beute ein sehr weit gefasster Begriff, v. Interessant ist auch die Auflistung der v. Steinach, darunter augenscheinlich auch Beutegut: Daran ist gewesen ein gantz güldens Agnus Dei.

Wieder eins von Silber und vergolt. Ein schönes Malekhidt-Hertz mit Goldt eingefast. Ein Goldtstückh mit einem Crucifix. Aber ein Goldstückh mit einem Kreutz.

Aber ein Hertz von Jaspis vom Goldt eingefast, so für den bösen Jammer gebraucht wirdt. Ein von Silber und vergolts Palsambüchsel. Ein Paternoster an silbern Tradt gefast. Von der Handt ein gülden verfachen Denckhring. Ein gestickt Paar Handtschuch. In Askola, einer Gemeinde in Südfinnland, nördlich der Hafenstadt Porvoo, befindet sich noch heute in der Holzkirche eine reich verzierte barocke Kanzel, die von finnischen Söldnern als Kriegsbeute mitgebracht wurde.

Die Beutezüge wurden zum Teil mit Wissen der Offiziere unternommen, denen dafür ein Teil der Beute überlassen werden musste. Besonders wertvolle Stücke nahmen die Kommandierenden oder auch die Marketender den oft verschuldeten Soldaten gegen einen Bruchteil des Wertes ab. Auch Offiziersfrauen handelten mit Beute oder trieben damit Tauschhandel.

Der Superintendent Braun , zit. Sie öffnen ihnen damit die Tür zu aller Nichtswürdigkeit und Grausamkeit, und müssen zu allen abscheulichen Freveln die Augen zudrücken. Pünktlich bezahlte Löhnung erhält den Soldaten, auch den sehr unguten, durch die Furcht vor dem Kriegsrecht bei seiner Pflicht und hindert ihn an Übergriffen. Enthält man ihm hingegen die Löhnung vor, so verwildert er und ist zu jeder Schandtat bereit.

Dazu kommt die schon erwähnte Lässigkeit der Führer beim Anwerben der Soldaten. Denen liegt ja an der reinen Lehre und an der Gottesfurcht gar nichts; sondern die blinde Beutegier treibt sie zum Kriegsdienst; dadurch geht alles zu grunde. Wird eine Stadt oder eine Festung eingenommen, so schenkt der Sieger den Mannschaften der Besatzung, wenn sie auch noch so sehr dem päpstlichen Aberglauben ergeben sind, ihr Leben und reiht die Feinde in seine Truppen ein, nicht ohne gewaltigen Schaden der evangelischen Verbündeten.

Denn um ihre Niederlage gründlich zu rächen, speien diese Scheusäler unter dem Deckmantel der militärischen Freiheit alles Gift ihrer Seele aus gegen die Bekenner des evangelischen Glaubens und wüten auf alle Weise in unsäglicher Grausamkeit, Raub und Wegelagerei, zünden die Dörfer an, plündern die Häuser, zwingen die Bewohner mit Schlägen, zu tun, was sie verlangen und stehen in keiner Weise auch hinter den grimmigsten Feinden zurück.

Profitiert hatten nur die Regimentskommandeure bzw. Erbeutete Waffen wurden zu Spottpreisen an Städte u. Der Überlinger Pflummern berichtet in seinem Tagebuch unter dem 4.

Uns aber zeigt dieses Vorkommnis, wie sehr schon in den ersten Jahren des Krieges die Moral der Bürgerschaft gelitten hatte.

Es handelt sich um folgendes: Bürger der Stadt haben von den kaiserlichen Kriegsvölkern Seiner Exzellenz des Grafen von Tilly, die links der Weser von Exten bis Hemeringen lagerten, unter anderem gestohlenes Vieh gekauft und es durch Tillysche Soldaten nach Rinteln bringen lassen. Bei der Rückkehr von der Stadt in ihre Quartiere haben diese Kriegsknechte die Kirche in Hohenrode aufgebrochen und ausgeplündert.

Als der Rat am 2. Oktober davon erfährt, ordnet er sofort eine Untersuchung über diese Vorkommnisse unter den Bürgern und Bürgerschützen an. Carl Gustav Wrangel an Adrian Graf v. Nach zwei verheerenden Bränden wurde sie die Stadt der Reichen u. Kirchen bis heute zeugen [nach Wikipedia]. Der hessen-kasselische Obrist Widmarckter schildert die z. Darzu ich kommen und zum Theill mitt harten, zum Theill mitt gutten Worten zu Frieden gesprochen.

Darauf ihn Brearts und Effern Quartir geritten, die Soldaten fur mich gefordert, ihnen Fehler verwiesen und nach vorhergangener Demütigung, verzihen und also an dem Ort diese beyden Mutinationen gestillet. Beyde arme Sünder von dem Flecken führen lassen und, weill damals mein Scharfrichter entlauffen, dem einen dass Leben geschenkt, wofern er den andern erwürgete.

Der Tumult entstand in der Kompanie des Rittmeisters Ley, der einen Plünderer hatte verhaften lassen. Seine Kameraden rotteten sich zusammen und suchten ihn mit Gewalt zu befreien. Als der Regimentsführer, der Obristleutnant von Cronenburg, der für den verwundeten Gayling das Kommando führte, energisch einschritt und einen Reiter insultierte, wurde er mit etlichen Schüssen niedergestreckt.

März umstellten Reiter der Regimenter Werth und Lothringen, die eiligst aufgeboten waren, mit Musketieren das meuternde Regiment. Mit Strenge wurde durchgegriffen: Johann Heinrich Freiherr v. Enckevort ; BW] Excell. Sonsten ist unterm Dato Durch unklare Nachrichten über die Absichten der Schweden aufgebracht, nahmen die unter dem Befehle des Oberst-Lieutenants Israel Isaaksohn, welcher als ein habsüchtiger und roher Mensch bekannt war, hier einquartierten Reiter ihre Offiziere plötzlich gefangen und forderten stürmisch Sold und Abschied.

Nur mit genauer Not entging Isaaksohn dem Tode; da er nachwies, dass der das nötige Geld zur Ablöhnung noch nicht zur Hand habe, wurde er entlassen unter der Bedingung, dass er ihnen dasselbe in Erfurt verschaffe.

Adolfs an der Alten Veste bei Zirndorf: Abdankungen ganzer Truppenteile waren ihmmer sehr problematisch, z. Die national-schwedischen Truppen aber, also der dritte Teil des Heeres, mussten sich, wie sie es nicht anders gewohnt waren, mit der Hälfte begnügen. Sie wurden später in ihrer Heimat nach den Grundsätzen der schwedischen Heeresverfassung mit Ländereien, Steuerprivilegien, Getreide, Tuchlieferungen u. Die Soldaten machten einen Kreis um ihn und behielten ihn von 6 bis 8 Uhr darin, sie wollten ihn auch nicht eher herauslassen, als bis er sie bezahlt hätte, schimpften auf ihn und erzeigten sich sehr rebellisch.

Am andern Tag fing er an sie auszuzahlen, darüber einer von seinen Leuten todt geschossen und zwey erstochen wurden. Oxenstierna gehörte einem der ältesten Adelsgeschlechter Schwedens an. Nach dem Studium des Staatsrechts u. Schweden, Ende Ernennung zum entlohnten Staatsbeamten, am Oxenstierna trat für eine umfassende Mitverantwortung des Adels ein, die allerdings nur durch ein starkes Königtum gesichert war.

Er wandelte den Reichsrat von einem nur vorübergehend eingeberufenen Gremium zur ständigen Regierung um, die unter seinem Einfluss die Politik Gustav II.

Auch der Reichstag, die Versammlung der Stände, wurde von Oxenstierna reformiert. Er sicherte den Einfluss des Königs u. Nach dem Regierungsantritt Christinas schwand sein politischer Einfluss. Pfalz-Zweibrücken, dann als Karl X. Hauptakteur bei der Verschwörung gegen Wallenstein, danach erhielt er reiche Schenkungen in Böhmen, er war kaiserlicher Feldmarschall in der Schlacht v.

Ernennung zum kaiserlichen Geheimen Rat bzw. Amalfi durch Philipp IV. Nach mehreren Niederlagen u. Eine befriedigende Biographie existiert trotz des reichhaltigen Archivmaterials bis heute nicht. Anfang des Krieges an ein Problem. So waren bei den beiden würzburgischen Regimentern Sold für 22 Monate ausgeblieben; den letzten Sold hatte man im Dez. Anfang drohten Schönburg u. Wolf Dietrich Truchsess v. Staatsarchiv Würzburg Militärsachen Ausfertigung: Freikompanien, Freistadt, V Georgen im Schwarzwald, Georg Gaisser [ — ], berichtet noch zum März: Reuter vnter dem Obr.

Leutenant Cronenberger [Nicolas Nikolaus v. Die soldaten brechen des nachts den burgern ihn ihre heuser durch dycke mauren und fenster. Der ein sagt zum andern: Da der Sold fast ständig ausblieb, musste man sich bei den Schweden mit der v. Chef des Kriegszahlamts u. Er war zuständig für die jeweilige Kriegskasse. Der gebildete Reichskreis umfasste die Gebiete zwischen Weser, Harz u.

Kreisausschreibende Fürsten waren die Erzbischöfe v. Trotz der Gebote in den Kriegsartikeln auch neben der Erstürmung v. Als ausgleich für die Güter, die der gegner sich entweder vor oder während des Krieges widerrechtlich angeeignet hat; 2. Ein Teil plünderte und schalt uns für Rebellen darumb, dass wir lutherisch, der andere Teil, plünderte darumb, dass wir kaiserisch waren.

Da wollte nichts helfen — wir sind gut kaiserisch, noch viel weniger beim andern Teil; wir sind gut lutherisch — es war alles vergebens, sondern es ging also: Dazu kamen noch die vielen Beutezüge durch Marodeure, darunter auch von ihren eigenen Soldaten als solche bezeichnete Offiziere, die durch ihr grausames u.

Vielfach wurden die Plünderungen aber auch aus Not verübt, da die Versorgung der Soldaten bereits vor unter das Existenzminimum gesunken war. Das meiste wurde den königlichen [Dänen], die während des Brandes darüber hergefallen waren, die Kirche zu plündern, und später den kaiserlichen Soldaten zuteil. Auch einigen Einwohnern und Benachtbarten, die keine Rechte daran hatten. Oder aber, er hat den Soldaten etwas verraten, do er dann von ihnen eine geschenkt und umsonst bekommen.

Und war schon fast ein allgemeines Gewerbe daraus. Und wenn an manchem Ort eine Partei Soldaten mit einer geraubten Herd[e] Vieh ankam, da war bei etlichen gottlosen Menschen ein freudenreiches Zulaufen und Abkaufen, nit anders t als wenn zu Amsterdam in Holland eine indianische Flotte anlangte. Auch Benshausen erhielt seine Salvaguardia, um dem täglichen Plündern, nicht nur durch streifende Soldaten zu wehren!

Steinecker an Karl Gustav v. Sie wurde auf Grundlage einer Abmachung zwischen Lokalbehörden zumeist Städten u. Die Kontribution wurde durch speziell geschultes, z. Nicht selten mussten an die beiden kriegführenden Parteien Kontributionen abgeführt werden, was die Finanzkraft der Städte, Dörfer u.

Herrschaften sehr schnell erschöpfen konnte. Auch weigerte sich z. Advokat Johann Georg Maul [? In dem schweren Joch der hesischen Conterbutzion seind wir gemartert, gepeinigt und gequället worden zwantzig gantzer Jahr. Ach du mein Gott und mein Herr, wie mancher armer redtlicher ehrlicher Man hatt doch das Seinige musen verlasen und mit dem Rück ansehen und sich in die Fremde begeben musen wegen der Conterbutzion und des gemarterten Bludtgelts.

Die Kontribution wurde oft auch zweckentfremdet; vgl. In den bei Angriffen u. Belagerungen ohnehin gefährdeten Vorstädten waren die Kontributionsleistungen geringer. Allerdings bestand hier auch immer die Gefahr, dass die Vorstädte entweder vom Feind abgebrannt oder seitens der Stadtkommandanten abgerissen oder abgetragen wurden, um dem Feind keine Verstecke zu bieten u.

Möglicherweise Vitus Gottfried v. Burkard in Würzburg Dagegen nennt das Staatsarchiv Würrzburg Johann Hartmann v. Statthalter, Fürstbischof des Hochstifts Heeg-Engelhart, Staatsarchiv Würzburg Gemeint ist hier das Abkommen vom April Viehfutter, auch Unterkunft u. Verpflegung für die jeweilige Einheit. Wrangels Kammerordnung, Bregenz, Auch wurden sogenannte Fouragegelder beigetrieben.

Steinecker an Carl Gustav Wrangel, Schweinfurt, Skoklostersamlingen Carl Gustaf Wrangels arkiv E Abstellung der Exzesse energisch einfordern: Carl Gustav Wrangel an Veit Adam v. Einige sind auch in Dörflas einquartiert worden. Obwohl wir hier im Mark[t] kein Quartier gehabt, so haben wir doch des Generals Tafel versehen und herrlich in die Küche ver schaffen müssen. Überdies hat ein jeder Bürger, der seinen Stadel nicht zugrund reissen oder gar verbrennen lassen wollte, hinaus[ge]geben Fleisch, Fisch, Futter, Bier, Brot und Geld.

Es sind daraus Hütte gemacht und hernach meistens verbrannt [worden]. Um das, was liegen geblieben war, haben sich die Nachbarn auch [noch] gezankt.

Sie haben auch alle Zäun[e] um die Gärten, Planken [und] Um b schrote umgehauen und verbrannt. All e unser[e] Fischkästen, [von denen] ein [jeder] vorher um 50 K[ronen] erkauft [worden war], haben sie in einer Geschwindigkeit eingehauen, zerrissen, hinweggetragen und in Grund verdorben. Was sie in den Vorstädten ertappt haben, [das haben] sie hinweg genommen und das Vieh geschlachtet. Die Nacht [über] hat die ganze Bürgerschaft auf Befehl des Generals um und um auf der Mauer im Gewehr stehen und wachen müssen.

Ungeachtet dessen aber sind die Musketiere r doch an vielen Stellen über die Mauer herabgestiegen, [sind] in die Ställ[e] eingebrochen, [haben] kleines Vieh erwürgt und was sie sonst [noch] bekommen konnten, [haben sie] mitgenommen und [sind dann] wieder hinausgewischt. Kommandant in Landshut, 2. Puecher [ — ], Domdekan in Freising, Söldner rekrutierten sich zumeist aus den städtischen u. Aber auch Straftäter bzw. Vagabunden wurden unter die Armee gesteckt, wie z. Söldnerführer wurden meist unter den Familienmitgliedern der Feudalherren u.

Das war ein v. Söldnern, dessen Einrichtung man nach Möglichkeit u. Zahlungen zu verhindern suchte. Der militärische Unternehmer richtete einen Platz, meist in der Nähe einer Stadt, in deren Wirtshäusern oder in Landstrichen ein, die wegen ihrer wirtschaftlichen Krisensituation als besonders geeignet galten, ein, an dem sich die v.

Werbern mit einem Handgeld geworbenen Söldner oder Rekruten einfanden. Wenn sie gemustert u. Die Heeresunternehmer hatten ein Werbepatent, das sie zur Stellung einer festgelegten Anzahl v. Konnte die Anzahl nicht erreicht werden, mussten die Werbegelder vom Kriegsunternehmer aus eigener Tasche zurückgezahlt werden.

Im Laufe des Krieges wurden so viele Neuanwerbungen notwendig, dass die Werbung trotz steigender Werbegelder immer schwieriger wurde, so dass sich erzwungene Werbungen häuften. Den Söldnern haftet immer noch negativer Ruf an. Oft werden sie als Totschläger angesehen, die für Geld töteten u. Die Söldnerhaufen immer wieder als Sammelbecken für Kriminelle, fahrendes Gesindel u. Erst in der letzten Zeit wird versucht, diese soziale Gruppe wertneutral zu betrachten u.

Auch die simple Zuschreibung der Täterrolle ist zu hinterfragen, da sie in vielen Fällen selber von den Kriegsunternehmern oder ihren Offizieren ausgenutzt wurden.

Meist stammten ihre Offiziere je nach Rang aus dem niederen bis hohen Adel, jedoch aus verschiedenen Ländern. In wenigen Fällen war es sogar möglich, trotz niedriger Herkunft oder auch trotz eines verachteten Berufsstands durch Verdienst in den Adel aufzusteigen.

Dafür wurde ihm einer der v. April ist er wieder mit etlichen Völkern zurückgekommen und hat sich mit denselben hier einquartiret und seinen Werbeplatz hier gehabt, hat auch viel Volk geworben, wie denn die Eichsfelder und andere benachbarte häufig zuliefen und Dienst nahmen, nur dass sie ins Quartier kamen und die Leute aufzehren konnte. Werbungen anvertraut wurde, die je nach Truppengattung u. Üblich waren etwa 8 Rt. Viehzucht; alle anderen Gewerbe lagen bei max.

Beute als Alternative zur Unsicherheit der Existenz bei rückläufiger Produktion u. Söldnern beraubt oder durch Steuern ruiniert zu werden, betrachtet wurden, u. Für die bayerische Armee trafen angesichts sinkender Preise u. Der einfache bayerische Soldat wurde mit 12 Dukaten abgefunden. So ermunterte er andere seines Namens und seiner Verwandtschaft, seinem Beispiel zu folgen und ehrenvoll im Ausland zu leben, anstatt ihren Freunden zu Hause, wie es viele tun, zur Last zu fallen.

Es wurden jedoch zuweilen auch bereits zehn- bis fünfzehnjährige Jungen als Soldaten rekrutiert vgl. Bei den Schweden galten 15 Jahre als ideales Eintrittsalter. Sie waren beinahe sicher, alles, was sich ihnen entgegenstellte, entweder zu schlagen oder durch Beharrlichkeit zu vernichten. Sie waren im Felde zu allen Jahreszeiten gut, abgehärtet sowohl gegen die Hitze der Hundstage, als auch gegen die heftigste Kälte.

Sie hielten drei Monate in den Quartieren aus, in welchen die kaiserliche Armee nicht acht Tage bestehen konnte, so dass mit der Zeit ihnen nichts entwischen konnte. Die Armee war ihr Hof, ihr Gut, sie war ihr wirkliches Vaterland, denn alle Kinder, welche sie seit zwanzig Jahren bekommen hatten, waren im Lager geboren, waren von der Wiege an an das Gewehrfeuer gewöhnt und trugen, erst sechs Jahre alt, ihren Vätern in den Laufgräben oder zur Schildwache das Essen hin.

Trotzdem die Armee kein sehr geeigneter Platz ist, die Jugend zu erziehen, so achtete man doch sorgsam auf die Unterweisung, indem man sie in den kleinen Schulen, welche im Quartier, oder wenn man im Felde lag, im Lager waren, Lesen und Schreiben lehrte. Sobald die Armee ihr Lager aufgeschlagen hatte und die Quartiere verteilt waren, gingen die Kinder zu den besonders für die kleinen Schulen eingerichteten Plätzen.

Da sind Dinge vorgekommen, welche kaum zu glauben wären, wenn sie nicht von allen Generälen bestätigt wären: Da wären Kinder von einer einzigen Kugel hingerafft worden, ohne dass die übrigen auch nur den Platz gewechselt hätten oder die Feder weggelegt hätten, welche sie in den Händen hatten. Die Rekruten ihrer Infanterie wurden lediglich von diesen Lagerkindern genommen. Im Alter von 16 Jahren nahmen sie schon das Gewehr und desertierten niemals, weil sie kein anderes Leben, keine andere Beschäftigung kannten.

Söldner rekrutierten sich auch aus ehemaligen Trossbuben oder Trossjungen. Diese wurden als Bedienung der unteren militärischen Chargen sowie zur Versorgung der Pferde u. Sie stammten häufig aus den Soldatenfamilien, die den Heereszug im Tross begleiteten. Sie wurden oft misshandelt u. Teilweise wurden sie auch aus Überlebensgründen v.

22,6 Mrd. EUR